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Wenn Krankheit den Alltag bestimmt

Krankheit und Pflegebedürftigkeit bringen oft Sorgen mit sich, die weit über die gesundheitlichen Folgen hinausgehen. „Steirer helfen Steirern“ steht Menschen in belastenden Situationen zur Seite.

© stock.adobe.com
Anneliese Horvath
Steirer helfen Steirern

Tritt eine Krankheit ins Leben, sind Betroffene vielfach belastet: körperlich, psychisch, finanziell. In diesen und vielen weiteren Fällen konnten und können wir mit Ihrer Hilfe den Alltag der Betroffenen leichter machen.

Ein Dorf hilft mit

Als Bezieherin einer Mindestpension ist das Einkommen dieser 75-jährigen Oststeirerin mehr als überschaubar. Eine schwere Lungenerkrankung schränkt sie in ihrem Alltag ein, bei vielen alltäglichen Erledigungen braucht sie Unterstützung. Hilfsbereitschaft ist in dem kleinen Ort, in dem sie lebt, nicht nur eine Floskel, sondern wird gelebt: Man hilft bei den Einkäufen, bringt Medikamente, unterstützt bei den Mahlzeiten. Bei den Kosten für einen Treppenlift, um die Stufen von ihrer Wohnung ins Freie zu überwinden, ist nun aber mehr Hilfe gefragt. „Steirer helfen Steirern“ beteiligt sich an den Kosten.

Demenz und ihre Folgen

Eine Demenzerkrankung ist ein enormer Einschnitt in das Leben der Erkrankten und ihres Umfelds. Bei diesem 84-jährigen Grazer gesellen sich zu den Folgen der Demenz nun auch finanzielle Sorgen. Die Fixkosten hatte der Mann immer gut im Griff. Doch im Zuge seiner Erkrankung begann er bei voll aufgedrehter Stromheizung ausgiebig zu lüften. Die böse Überraschung flatterte mit der hohen Stromabrechnung ins Haus. Der Energieversorger zeigt sich kulant, eine Pflegekraft kümmert sich künftig um Heizung und Lüftung. Und „Steirer helfen Steirern“ unterstützt bei der Nachzahlung.

Pflege rund um die Uhr

Seit einer Coronaerkrankung ist diese 43-jährige Weststeirerin an ME/CFS erkrankt. Ihrer Arbeit kann sie längst nicht mehr nachgehen, sie verbringt ihre Tage abgeschirmt im Bett, Licht und Geräusche sind kaum erträglich. In der Betreuung wechseln sich ihr Ehemann und eine Pflegerin ab. Neben der körperlichen und psychischen Belastung kommen auch viele Kosten auf die Familie zu, die sich durch das Pflegegeld nicht decken lassen. Bei den Kosten für ein Pflegebett, das die Pflegemaßnahmen erleichtert, hilft „Steirer helfen Steirern“. Und die beiden Kinder können sich dann auch besser an ihre Mama kuscheln.  

Mobil mit Behinderung

Als alleinerziehende Mutter eines Sohnes mit schwerer Behinderung ist diese Oststeirerin besonders in ihrem Alltag gefordert. Während die 45-Jährige ihrer Arbeit nachgeht, wird der achtjährige Bub, der dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen ist, in einer Tageseinrichtung betreut. Dorthin brachte ihn die Steirerin in den vergangenen Jahren mit einem behindertengerechten Fahrzeug, das sie auf Kredit gekauft hat. Nach einem Motorschaden sind die Kreditraten zwar noch da, das Auto aber nicht mehr nutzbar. Über verschiedene Fördereinrichtungen konnte ein neues Fahrzeug finanziert werden – „Steirer helfen Steirern“ beteiligt sich an den Kosten für den behindertengerechten Umbau.

Abschied nach schwerer Krankheit

Sie war erst in ihren Vierzigern, als bei ihr Knochenmarkkrebs diagnostiziert wurde. Für die Obersteirerin und ihren Mann brach mit dieser Diagnose eine sorgenvolle Zeit an: Die Krankheit war bereits weit fortgeschritten, eine Therapie aussichtlos. Der Ehemann gab seine Arbeit als Selbstständiger auf, um sich voll und ganz um seine Frau zu kümmern – damit fiel auch sein Einkommen weg. Die gemeinsame Zeit war viel zu kurz: Die Steirerin verlor den Kampf gegen die Krankheit. Nach den vielen krankheitsbedingten Kosten und dem Wegfall des Einkommens konnte der Steirer die Bestattungskosten nicht zur Gänze zahlen. „Steirer helfen Steirern“ unterstützt bei diesen Kosten.