Bühne frei fürs Klanglicht: Farbenspektakel in Graz ist gestartet
Rund ums Schloss Eggenberg dreht sich die nächsten beiden Wochen alles um licht- und klangprächtige Installationen. Am Freitagabend wurde das Klanglicht 2026 offiziell eröffnet.

Es ist vom experimentellen Licht- und Tonprojekt längst zum kulturellen Aushängeschild von Graz geworden: Am Freitagabend hat die elfte Ausgabe des Klanglicht vor dem Schloss Eggenberg die Pforten geöffnet. Für Veranstalter und Bühnen-Graz-Geschäftsführer Bernhard Rinner, der gemeinsam mit Kuratorin Birgit Lill-Schnabl zum Auftakt unter anderem Schauspielerin Aglaia Sczyskowitz und Opus-Mastermind Ewald Pfleger begrüßen konnte, hat die „Rückkehr“ des Lichterfestivals nach Eggenberg nicht nur wirtschaftliche (heuer wird für das Gelände Eintritt verlangt), sondern auch künstlerische Gründe. So eröffne das Klanglicht einen Dialog zwischen historischer Architektur und zeitgenössischer Kunst.

Den leuchtenden Startschuss im Eggenberger Schlosspark ließen sich auch die Ex-Landeshauptleute Christopher Drexler und Hermann Schützenhöfer sowie der Grazer Ex-Bürgermeister Siegfried Nagl nicht entgehen. Ebenfalls mit an Bord: Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl und Veranstalter Georg Hoanzl, der das Klanglicht heuer erstmals auch vor dem Wiener Belvedere erstrahlen hat lassen.
Klanglicht 2026
Wann? Von 23. Oktober bis 7. November
Wo? Schlosspark Eggenberg, Graz
Kosten? 19 Euro im Vorverkauf, 24 Euro an der Abendkasse; Jugendliche zahlen die Hälfte, Kinder bis sieben Jahre sind gratis.
Time-Slots können online gebucht werden.
Zu sehen gibt es für die Besucherinnen und Besucher diesmal viel. Einer der Höhepunkte: die „Whispering Mountains“, gebirgsförmige, aufblasbare Gebilde des Studios Eness, die den Innenhof des Schlosses nicht nur erstrahlen lassen, sondern auch angefasst und umarmt werden wollen, was nicht zuletzt für die kleineren Gäste eine spannende Erfahrung werden kann. Auch die Innenräume des Schlosses sind diesmal Teil der farbenfrohen Lichtkunst. Lichtinstallationen gibt es unter anderem in der Sakristei, in der Kapelle und im Planetensaal. Im Pavillon im Schlosspark wiederum wächst ein „Floral Forest“ empor. Nähere Infos gibt‘s auf der Klanglicht-Seite www.klanglicht.at.