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Hitler imitiert? Ermittlungen gegen Polizisten in Kärnten

47-Jähriger wurde von Kollegen gemeldet und dann suspendiert. Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen Verstößen gegen das Verbotsgesetz und sexueller Belästigung.

© KlZ / Stefan Pajman
Der Polizist ist seit August suspendiert (Symbolfoto)

Schwere Vorwürfe gibt es gegen einen in Kärnten stationierten Polizisten: Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ermittelt gegen den 47-Jährigen wegen Verstößen gegen das Verbotsgesetz und wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung.

Laut Austria Presse Agentur (APA) habe der Polizist, er ist aus einem anderen Bundesland nach Kärnten gekommen und war hier Mitglied einer Sondereinheit, Adolf Hitler imitiert – im Dienst. Angeblich sei das als „Parodie“ gemeint gewesen. Seine Kollegen haben das nicht so gesehen und den Mann gemeldet. Auch weil es offenbar noch weitere Vorfälle mit dem 47-Jährigen gegeben hat. Er soll, als er nackt aus der Dusche gekommen ist, sich möglicherweise übergriffig verhalten haben. Kollegen hätten das Verhalten als sexuelle Belästigung empfunden.

Suspendierung bestätigt

Die Landespolizeidirektion (LPD) Kärnten hat sofort die Notbremse gezogen und den Polizisten am 10. August suspendiert, samt deutlicher Reduzierung seines Gehalts. Mittlerweile wurde diese Maßnahme auch von der Bundesdisziplinarbehörde bestätigt, so LPD-Sprecher Rainer Dionisio. Der 47-Jährige ist und bleibt suspendiert, auch bis zum Ende eines eventuellen Strafverfahrens. Erst nach diesem wird die LPD über weitere disziplinäre Maßnahmen entscheiden.

Für den Polizisten gilt die Unschuldsvermutung.