Quo vadis WAC: Wie lange bleibt Thomas Silberberger wirklich noch?
Es ist ein Hin und Her um die Personalie Thomas Silberberger beim WAC. Am Mittwochvormittag schaute alles ruhig aus, dann wurde es hektisch.

Ob Silberberger aber am Wochenende wirklich noch die Wölfe an der Seitenlinie betreuen wird, ist weiterhin fraglich. Dienstag und Mittwoch beriet sich die WAC-Spitze um Dietmar Riegler (wurde übrigens jüngst Opa), aus WAC-Kreisen ist zu hören, dass der Präsident nicht mehr voll überzeugt vom Retter der Vorsaison ist, Silberberger also noch am Donnerstag oder Freitag die Kündigung bekommen könnte.
In Stein gemeißelt ist beim Tabellenletzten also bekanntlich weiterhin nichts. Und so machen, wie das Geschäft nun einmal ist, weiterhin hartnäckige Gerüchte die Runde, wer denn im Fall der Fälle übernehmen könnte. Brisanterweise ist zu hören, dass Ex-Trainer Manfred Schmid grundsätzlich schon Bereitschaft signalisiert habe, auch einige Spieler schon davon Wind bekommen haben sollen, dass Schmid im Gespräch sei. Schon 2023 hatte er von Robin Dutt übernommen und den WAC vor dem Abstieg bewahrt. Ein Plus: Schmid kennt Hoffnungsträger Dominik Fitz, der seine Klasse noch nicht zeigen konnte, aus gemeinsamen Austria-Zeiten, könnte den offensiven Mittelfeldmotor vielleicht wieder aufrichten.
Trennung wirklich schon jetzt oder zur nächsten Länderspielpause?
Was jedenfalls bleibt, ist die Tatsache, dass sportlich schnell Wege gefunden werden müssen. Hartberg ist nur der Anfang eines Hammer-Programms für die Lavanttaler. Denn kommenden Dienstag steht mit dem Cup-Achtelfinale bei Zweitligist Wels ein K.o.-Spiel an, danach warten Sturm daheim und Tabellenführer Rapid auswärts, ehe wieder eine Länderspielpause ansteht. Ob Silberberger vielleicht doch noch bis dahin noch die Schonfrist bekommt? Oder ist schon alles beschlossene Sache?