Villacher Fleischwerke holen Mitarbeiter vor den Vorhang
Fotografin Inge Prader hat 16 Beschäftigte im Villacher Marcher-Werk porträtiert. Die Bilder zeigen Menschen, deren Arbeit meist unsichtbar bleibt.

Ihr Arbeitsplatz ist in der Zerlegung oder Verpackung der Marcher Fleischwerke in Villach, ihre Arbeit bleibt für Konsumentinnen und Konsumenten aber meist unsichtbar. Nun wurden 16 Beschäftigte für eine Fotoserie von der renommierten Fotografin Inge Prader in ihrem täglichen Arbeitsumfeld im Villacher Werk porträtiert. Die Aufnahmen sind Teil der Kampagne „Wertvoll“, die das Unternehmen bereits 2024 startete. Damit will Marcher die Menschen hinter ihren Produkten zeigen und Einblicke in die Fleischproduktion geben: „Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit Jahren Teil unseres Unternehmens. Ihre Leistung ist für uns unverzichtbar und genau diese Wertschätzung wollen wir nach außen tragen“, sagt Geschäftsführer Norbert Marcher.
Prader, die bereits die erste „Wertvoll“-Serie fotografiert hat, wollte dabei die Persönlichkeit der Beschäftigten einfangen: „Viele von ihnen stehen sonst nicht im Mittelpunkt, dabei leisten sie Tag für Tag einen wichtigen Beitrag“, sagt sie. Ihr sei es wichtig gewesen, die Menschen „authentisch, nahbar und mit großer Wertschätzung“ zu porträtieren. Zu sehen sind die Bilder in der Villacher Firmenzentrale sowie auf Bildschirmen in allen Unternehmensstandorten. Für Kundinnen, Kunden und Beschäftigte werden außerdem Tischkalender mit den Aufnahmen produziert.

Die Marcher Fleischwerke sind ein traditionsreiches, österreichisches Familienunternehmen mit fast 100-jähriger Firmengeschichte und werden von den Brüdern Norbert, Gernot und Herfried Marcher geführt. Mit Georg und Anna-Maria Marcher ist bereits die nächste – vierte – Generation an Bord. Die gesamte Unternehmensgruppe beschäftigt an insgesamt 13 Standorten (11 in Österreich, zwei in Bayern) rund 2150 Mitarbeitende.