In einfacher Sprache: In Klagenfurt im Gesundheits-Amt gibt es keine Impfungen wegen zu wenig Ärzte
Das Gesundheits-Amt macht fast keine Impfungen. Das Gesundheits-Amt ist eine Stelle in der Stadt, die für die Gesundheit der Menschen zuständig ist. Es gibt zu wenig Ärztinnen und Ärzte. Die Stadt sucht neue Ärztinnen und Ärzte.

Vorsorgen ist besser als heilen.
Das bedeutet: Es ist gut, auf die eigene Gesundheit zu achten.
Das Gesundheits-Amt der Stadt Klagenfurt möchte, dass die Menschen gesund bleiben.
Das Gesundheits-Amt hat viele Aufgaben.
Eine Aufgabe ist das Impfen.
Das Gesundheits-Amt ist in der Bahnhof-Straße in Klagenfurt.
Impfen ist in der Landes-Hauptstadt gerade nicht möglich.
Der Grund dafür ist: Es gibt zu wenige Ärztinnen und Ärzte.
Auch in anderen Bereichen gibt es zu wenige Ärztinnen und Ärzte.
Das ist auch bei der Stadt Klagenfurt so.
Die Verwaltung der Stadt heißt Magistrat.
Das steht auf der Internet-Seite der Stadt Klagenfurt.
Menschen aus Klagenfurt können sich derzeit nicht im Gesundheitsamt gegen diese Krankheiten impfen lassen:
Grippe
Gürtelrose
Pneumokokken
Auch Reise-Impfungen sind dort derzeit nicht möglich.
Die Menschen können diese Impfungen bei ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt bekommen.
Pneumokokken sind Bakterien. Sie können eine Lungenentzündung verursachen.
Eine Ausnahme gibt es bei der Gelbfieber-Impfung.
Für diese Impfung kann man weiterhin einen Termin im Gesundheitsamt vereinbaren.
Es fehlen 100 Arbeits-Stunden von Ärzten
Normalerweise werden jede Woche 180 Impf-Termine angeboten.
Franz Petritz ist Gesundheitsstadtrat (SPÖ) in Klagenfurt.
Ein Gesundheitsstadtrat kümmert sich in der Stadtpolitik um Fragen zur Gesundheit.
Franz Petritz sagt, im Gesundheits-Amt in Klagenfurt arbeiten 4 Ärztinnen.
Eine Ärztin leitet die Abteilung.
Zwei Ärztinnen arbeiten einen halben Tag in den Schulen.
Eine Amtsärztin arbeitet den ganzen Tag.
Die Amtsärztin war bis zum 7. Oktober nicht erreichbar.
Eigentlich gibt es 180 Stunden, die Ärztinnen und Ärzte machen sollen.
Zurzeit fehlen aber Ärztinnen und Ärzte für 100 Arbeits-Stunden.
Die Stadt sucht neue Ärzte
Seit dem Jahr 2017 gibt es im Gesundheitsamt zu wenige Ärztinnen und Ärzte.
Die Stadt möchte das Problem lösen.
Deshalb sucht die Stadt neue Ärztinnen und Ärzte.
Interessierte Ärztinnen und Ärzte konnten sich bis zum 9. Oktober bewerben.
Franz Petritz hofft, dass ab dem 1. November 2026 neue Ärztinnen oder Ärzte im Gesundheitsamt arbeiten.
Das sagt Petritz.
Ab November gibt es vom Bundes-Ministerium gratis Impfungen
Die Gratis-Impfungen sind:
· Grippe
· Gürtelrose und
· Pneumokokken-Impfung für Erwachsene.
Wenn es wieder eine Ärztin oder einen Arzt gibt, kann man wieder Termine zum Impfen ausmachen.
Das geht dann auch im Internet.
Die Impfungen in den Schulen werden sowieso gemacht.
Auch alle anderen Aufgaben können vom Amt erledigt werden.
