In einfacher Sprache: Der Weißensee ist nun offiziell Natur-Park des Jahres 2026
Den Naturpark Weißensee gibt es seit 20 Jahren. Er wurde im Jahr 2006 gegründet. Er liegt in den Gemeinden Weißensee und Stockenboi. Der Naturpark Weißensee ist ein gutes Beispiel dafür, wie Natur-Schutz, Lebens-Qualität und regionale Entwicklung zusammenarbeiten können.

Der Natur-Park Weißensee steht aus 2 Gründen im Mittel-Punkt.
Seit 20 Jahren arbeiten die Menschen am Weißensee gemeinsam an wichtigen Zielen.
Sie stärken die Region.
Sie arbeiten mit Schulen zusammen.
Sie achten auf die Natur.
Der Verband der Natur-Parke Österreichs (VNÖ) ehrt die langjährige Arbeit mit einer Auszeichnung.
Der Natur-Park Weißensee wurde zum Natur-Park des Jahres 2026 gewählt.
Die Auszeichnung fand im Rahmen des Jahres-Treffen am Bord der MS Kärnten statt.
Der Naturpark Weißensee ist ein gutes Beispiel dafür, wie Natur geschützt werden kann.
Gleichzeitig können die Menschen gut in der Region leben.
Auch die Region entwickelt sich weiter.
Das funktioniert am Weißensee sehr gut.
Das sagt Johann Thauerböck.
Thauerböck ist der Präsident des Verbandes der Natur-Parks Österreich.
In Österreich gibt es 47 Natur-Parke.
Einmal im Jahr wird einer vom Verband der Natur-Parke Österreich dafür geehrt.
Eine unabhängige Gruppe von Fachleuten hat die Entscheidung getroffen.
Unabhängig bedeutet: Die Gruppe entscheidet neutral und wird dabei nicht beeinflusst.
Für die Entscheidung schauen die Fachleute auf unterschiedliche Bereiche.
Dazu gehört:
· Der Schutz der Kultur-Landschaft
· Angebote zum Lernen
· Erholung
· regionale Entwicklung
· Werbung
Eine Kultur-Landschaft ist eine Landschaft, die durch die Arbeit von Menschen entstanden ist.
Dazu gehören zum Beispiel Felder, Wiesen, Almen und Dörfer.
20 Jahre Naturpark Weißensee
Auch Marika Lagger-Pöllinger gratuliert dem Natur-Park.
Marika Lagger-Pöllinger ist Landes-Rätin.
Marika Lagger-Pöllinger bedankt sich bei den Menschen, die den Natur-Park seit 20 Jahren unterstützen.
Die Menschen helfen dabei die Landschaft zu schützen.
Für Franz Schier ist die Auszeichnung eine Anerkennung.
Er bedankt sich besonders bei den vielen Menschen, Betrieben und Organisationen.
Sie unterstützen die Idee des Naturparks und helfen mit, sie in der Region umzusetzen.
Franz Schier ist der Vorsitzende des Natur-Parks Weißensee.
Der Natur-Park ist 7640 Hektar groß.
Der Naturpark liegt in den Gemeinden Weißensee und Stockenboi.
Die Landschaft ist besonders vielfältig.
Im Natur-Park gibt es feuchte Wiesen mit vielen seltenen Tieren und Pflanzen.
Der See ist sehr klar und hat viele lange Buchten.
Das heißt, das Wasser reicht an vielen Stellen auf das Land.
In der Nacht gibt es nur wenig künstliches Licht. Künstliches Licht kommt zum Beispiel von Straßen-Laternen und Gebäuden.
Deshalb kann man den Sternenhimmel besonders gut sehen.
Das alles macht die Landschaft einzigartig.
Der Weißensee ist auch für seine große Natureis-Fläche bekannt.
Im Winter wird das Eis für die Nutzung vorbereitet. Man sagt dazu auch: Das Eis wird präpariert.
Der Weißensee hat die größte präparierte Natureis-Fläche Europas.
Fachtagung zum Thema „Landwirtschaft und Naturschutz“
Alle Schulen des Natur-Parks haben das österreichische Umwelt-Zeichen.
Die Naturpark-Ranger (spricht man Rendscher) bieten ein Programm zu jeder Jahreszeit an.
Ein Ranger ist eine Person, die auf die Natur aufpasst und Menschen informiert.
Im Winter gibt es ein Eis-Programm.
Im Frühling werden Frösche und Kröten gerettet.
Im Sommer können kleine Tiere und Pflanzen aus dem Wasser unter dem Mikroskop beobachtet werden.
Das Mikroskop ist ein Gerät, das funktioniert wie ein Fernglas.
Dadurch kann an kleine Dinge in groß anschauen.
Im Herbst gibt es Angebote zum Thema Pilze.
4000 Gäste nehmen an den Programmen der Ranger teil.
Menschen aus den Natur-Parken in Österreich treffen sich am Weißensee.
Sie lernen einander kennen.
Sie tauschen Erfahrungen aus.
Und sie überlegen gemeinsam, wie die Arbeit in den Natur-Parken weiter verbessert werden kann.
Am 13. Oktober gibt es eine Fachtagung.
Das Thema ist: Landwirtschaft und Naturschutz.
Dabei geht es um die Frage: Wie können Landwirtschaft, Naturschutz und die Entwicklung der Region gut zusammenarbeiten?
Der Weißensee ist ein gutes Beispiel dafür.
Hier sieht man, wie Natur geschützt werden kann und wie Menschen die Natur gleichzeitig nutzen können.
Das Motto dafür lautet: Schützen durch Nützen.
Das sagt Julia Friedlmayer.
Julia Friedlmyer ist die Leiterin vom Verband der Natur-Parke Österreichs.
Ein Verband ist ein Zusammenschluss von mehreren Gruppen oder Vereinen.
Gemeinsam können sie mehr erreichen als allein.
