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Wagna: 200 Volksschüler drücken in Containern die Schulbank

Die Volksschule Wagna wird aufgestockt und erweitert. Während des Umbaus findet der Unterricht in einer Container-Ersatzschule statt, Start ist am 3. November.

© KLZ / Julia Haslebner
Bürgermeister Peter Stradner (4. v. r.) führte durch die Container-Ersatz-Volksschule in Wagna
Julia Haslebner
Redakteurin Regionalredaktion Leibnitz & Deutschlandsberg

96 Container hat die Gemeinde Wagna angekauft, um die Volksschülerinnen und -schüler während des Umbaus des bestehenden Schulgebäudes beherbergen zu können. Gesiedelt wird während der Herbstferien, viele Eltern helfen tatkräftig beim temporären Umzug. „Wir starten mit 3. November den Unterricht in der Container-Ersatzschule. Im Mai 2028 wollen wir die Bauarbeiten fertiggestellt haben“, verrät Bürgermeister Peter Stradner.

Besonderes Augenmerk liegt auf der neuen Schul-Mensa: Geplant ist ein Selbstbedienungsbuffet, das auch für Externe seine Tore geöffnet haben wird. „Das gemeinsame Essen ist ein wichtiges Ritual im Tagesablauf, das wollen wir mit den Kindern zelebrieren. Auch Eltern und Großeltern oder solche, die selbst nicht mehr kochen können oder wollen, können das Schulrestaurant nutzen“, führt der Ortschef näher aus. Insgesamt soll Platz für zwölf Klassen und einige multifunktionale Räume geschaffen werden.

Kostenpunkt: 13,5 Millionen Euro

Mit dem Kauf der Container und dem Schulumbau greift die Gemeinde tief in die eigenen Taschen: Rund 13,5 Millionen Euro soll das Projekt in Summe kosten. 60 Prozent davon bekommt Wagna vom Land Steiermark zurück. „Die Schule ist 40 Jahre alt und viel zu klein. Wir müssen uns das leisten. Dass es nicht einfach ist, ist klar“, betont Stradner. Außerdem wolle er die Container bei Bedarf später etwa auch an andere Gemeinden vermieten.

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Ab 3. November findet der Unterricht für die Volksschüler in Wagna in der Container-Ersatzschule statt
Ab 3. November findet der Unterricht für die Volksschüler in Wagna in der Container-Ersatzschule statt © KLZ / Julia Haslebner

Diese sind schallgeschützt, gedämmt und mit einem Klima-Wärmepumpengerät ausgestattet. Strom bezieht die Ersatzschule von der örtlichen Bürgerenergiegemeinschaft. Sowohl Sanitäranlagen als auch ein Speisesaal und ein kleiner Schulhof sind vorhanden. In der neuen Volksschule soll es dann Spinde statt Garderobenhaken und aufklappbare digitale Tafeln geben, die außen mit Kreide beschrieben werden können. Auch der Schulhof soll umgestaltet werden.

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Das bestehende Volksschulgebäude ist 40 Jahre alt und viel zu klein