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Hartberger „Herz“ bekommt zwei Padel-Tennis-Plätze

Das Hartberger „Herz“ wurde fit für den Winter gemacht, am 17. Oktober startet die Saison. In den kommenden Monaten wird der Außenbereich attraktiviert und großzügig umgestaltet.

© Carmen Oster
Im Hallenbad wurden heuer die Lüftungsanlagen saniert, am 17. Oktober startet der Betrieb in die Wintersaison
Susanne Rauschenbach
Teamleiterin Regionalredaktion Hartberg & Fürstenfeld, Stv. Ressortleiterin Regionalredaktionen Steiermark

Mit Schulbeginn hat das Hartberger Freibad seine Tore geschlossen, seither wird auf Hochtouren gearbeitet. Während im Hallenbad die gesamte Lüftungsanlage auf den Stand der Technik gebracht wurde, wird im Außenbereich großzügig umgestaltet. Bis zum Start in die Freibadsaison im kommenden Jahr sollen große Teile des Freibereichs neu gemacht sein. Unter anderem wird es dann neue Schattenflächen geben und der Kinderbereich attraktiviert werden. Zudem wird ein Fußballplatz gebaut, der Beachvolleyballplatz wird verlegt und zwei Padel-Tennis-Plätze entstehen.

„Das ist ein gutes Konzept und ergänzt das Freizeitangebot für den Campingplatz, das Freibad und das schulische Umfeld“, freut sich Manfried Schuller von der Stadtgemeinde, dass zwei neue Padel-Tennis-Plätze auf einer Teilfläche des „Herz“ entstehen. Die Gemeinde verpachtet den Grund, gebaut wird die Anlage von den Brüdern Stefan und Alexander Schlögl. „Wir spielen schon länger selbst Padel-Tennis. Weil es in Hartberg kein Angebot gibt, haben wir uns gedacht, wir machen so etwas“, erzählt Stefan Schlögl. Die Idee stieß sowohl bei der Stadtgemeinde als auch beim Tennisverein auf offene Ohren. Letzterer stellt auch die Kabinen und das Buffet zur Mitnutzung zur Verfügung, der Zugang erfolgt über die Tennisplätze oder von Norden her.

© Stadtgemeinde Hartberg
So soll das neue Freibadgelände aussehen

Neue Spielgeräte und Fußballtore

Weichen müssen für die neue Anlage einige Spielgeräte, sie werden in der Nähe des Kinderbeckens neu errichtet. Sind die Padel-Tennis-Plätze gut gebucht, sollen zwei weitere Plätze gebaut werden. Auf der dafür vorgesehenen Fläche werden einstweilen Fußballtore aufgestellt, damit die Badegäste sich dort austoben können.

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Im Bereich des Kinderbeckens werden neue Spielgeräte errichtet
Im Bereich des Kinderbeckens werden neue Spielgeräte errichtet © KLZ / Susanne Rauschenbach

Im Zuge der Errichtung der Padel-Tennis-Plätze wird dann aber auch der restliche Außenbereich umgestaltet. Dort, wo jetzt der Beachvolleyballplatz ist, soll ein Fußball-Naturrasenplatz entstehen. „Damit wollen wir die Hauptspielplätze ein wenig entlasten“, sagt Schuller. Die Größe ist so gewählt, dass alle bis zur U 10 dort spielen können. Der Beachvolleyballplatz wandert dafür in den Norden, Richtung Kinderbecken. Dafür will man auch eine variable Zaunanlage errichten, die je nach Saison verlegt werden kann.

Entscheidendes Kriterium bei allen Bauvorhaben: „Es war uns wichtig, dass für die neue Padel-Tennis-Anlage keine Bäume gefällt werden müssen“, betont Schuller.

Eröffnung

Seit Schulbeginn hat das Hartberger „Herz“ geschlossen. Jetzt sind die Sanierungsarbeiten im Hallenbad so gut wie abgeschlossen.

Die Wintersaison im „Herz“ beginnt am Samstag, dem 17. Oktober. Ab dann sind Hallenbad und Sauna wieder für alle Gäste geöffnet.

Klimafreundliche Bepflanzung

Ebensolche pflanzt man jetzt im gesamten Freibereich neu. „Wir wollen das Bad wieder attraktivieren, aufhübschen und eine klimafreundliche Bepflanzung machen“, betont Bürgermeister Marcus Martschitsch. Denn er weiß: „Liegeflächen, die früher voll im Trend gelegen sind, werden heute weniger bis gar nicht genutzt, weil die Schattenflächen fehlen.“ In diesem Zuge werden auch alle Leitungen, die quer über die Wiesen gehen, erneuert. Die Zeit für dieses Vorhaben drängt. „Wir müssen die Wiesen noch heuer ansäen, damit sie dann nächstes Jahr bereits genutzt werden können“, weiß Schuller.

Im Inneren sind die Arbeiten indes so gut wie abgeschlossen. Wochenlang wurde im Hallenbad die Lüftungsanlage auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Das soll verhindern, „dass sich die Fenster künftig beschlagen“, weiß der Bürgermeister und erzählt, dass in den nächsten Jahren auch Dach und Fenster einer entsprechenden thermischen Sanierung unterzogen werden müssen. Das Becken sei hingegen top: „Es hat sich um 0 Millimeter gesenkt.“