Ingolitsch-Lobeshymne auf Luca Weinhandl: „Hat mich noch nie enttäuscht“
Der Shootingstar des SK Sturm hat sich längst zu einem Leistungsträger entwickelt. Sein Trainer staunt über die Konstanz des 17-Jährigen.
Sieht man Luca Weinhandl bei seiner Arbeit auf dem Platz zu, neigt man gerne dazu zu vergessen, dass der Mittelfeldspieler des SK Sturm nach wie vor erst 17 Jahre jung ist. Zu Beginn des Kalenderjahres hat er wenige Tage nach seinem Geburtstag auswärts gegen Feyenoord Rotterdam sein Europa-League-Debüt für die Grazer gefeiert. Wenn es am Donnerstag gegen Bournemouth geht und das Talent zum Einsatz kommen sollte, darf man davon ausgehen, dass auch diverse englische Klubs ihre Augen auf ihn richten werden.
In der Gerüchteküche in Sachen Transfers ist der Teenager schon längere Zeit ein Hauptdarsteller. Beeindrucken lässt er sich davon scheinbar nicht, wie seine konstant guten Leistungen zeigen. Entsprechend setzte Trainer Fabio Ingolitsch in Bournemouth zu einer Lobeshymne auf das Juwel an.
Er dürfte Fehler machen. Ich habe aber noch keinen gesehen, und das ist ja das Außergewöhnliche, wie reif er auftritt.
— Fabio Ingolitsch
„Luca ist ein Ausnahmespieler“, bekräftigte der 34-Jährige, „er hat seine Sache von Anfang an fantastisch gemacht. Ich habe ihn im Jänner ins kalte Wasser geworfen und er hat einfach vom ersten Tag an funktioniert. Luca hat mich noch nie enttäuscht, dabei dürfte er Fehler machen. Ich habe aber noch keinen gesehen, und das ist ja das Außergewöhnliche, wie konstant er in seinem Spiel ist, wie reif er auftritt.“
Ingolitsch verzichtet längst nur ungern auf die Dienste Weinhandls, was keineswegs nur mit der aktuellen Verletzungsmisere zu tun hat. Dabei sei es gar nicht der Plan gewesen, ihn derart regelmäßig einzusetzen: „Man muss schon schauen, dass man die jungen Spieler nicht verheizt, aber ich habe immer das Gefühl, dass er im Kopf schon so klar ist und uns einfach Woche für Woche hilft. Er hat sich diesen Platz erarbeitet, ist im Frühjahr an Ryan Fosso vorbeigeschlichen und hat ihn im Sommer überholt. So wie ich ihn momentan wahrnehme, möchte er diesen Platz nicht mehr hergeben. Für uns ist er momentan einer der wichtigsten Spieler.“