Kirchbacher Feuerwehrmänner bei Marathon: „Wir hoffen, dass viele gespendet haben“
Drei Kirchbacher Feuerwehrmänner liefen am Sonntag den Halbmarathon in Graz in voller Feuerwehrmontur, um Spenden für die Kinderkrebshilfe zu sammeln. Ihr Engagement traf auf viel Zustimmung.

Einer außergewöhnlichen Herausforderung stellten sich am vergangenen Sonntag die Kirchbacher Thomas Hermann, Michael Hammer und Jakob Ettl beim Graz-Marathon. Wie berichtet, legten die drei Feuerwehrmänner die Halbmarathon-Distanz (21,095 Kilometer) in Feuerwehrmontur und mit schwerer Atemschutzausrüstung zurück.
Die Idee dazu kam ihnen beim traditionellen Silvesterlauf des TUS Kirchbach, bei dem sie im Vorjahr ebenfalls in voller Montur zehn Kilometer zurücklegten. „Damals sind wir aber zum Spaß gelaufen“, sagt Ettl. Beim Graz-Marathon zählte aber mehr als die Freude am Laufen. Hier stand von Beginn an der gute Zweck im Mittelpunkt. „Nur einfach so mitzulaufen, war uns dann doch zu wenig. Also haben wir uns gedacht, daraus eine Spendenaktion für die Kinderkrebshilfe zu machen“, erzählt der 19-Jährige.
„Es war sehr emotional. Freude, aber auch große Erleichterung waren dabei, weil man realisiert, dass man es wirklich geschafft hat. Man hat sich selbst schon einen gewissen Druck gemacht, durchzukommen, weil es ja für die Kinderkrebshilfe ist“, schildert Hammer, wie bewegend der Moment im Zieleinlauf für ihn war. Trotz Verletzung am Knie – die er sich im Training für den Halbmarathon zugezogen hatte – lief er die 21,1 Kilometer in 2 Stunden und 45 Minuten.
20.000 Facebook-Zugriffe
Um möglichst viele Menschen zum Spenden zu animieren, verteilten die Feuerwehrmänner, während sie durch die Grazer Innenstadt liefen, Flyer mit einem QR-Code, der zum Spendenkonto und den Instagram- und Facebookseiten der Wehr führte. „Einen großen Flyer habe ich mir auch auf die Sauerstoffflasche geklebt“, so Hermann. Und das Engagement hat sich ausgezahlt: „Innerhalb weniger Stunden hatten wir 20.000 Zugriffe auf Facebook. Wir hoffen, dass auch viele davon etwas gespendet haben“, so Hermann.
Doch nicht nur Online und bei den Zaungästen des Graz-Marathons ernteten die Kirchbacher mit ihrer Aktion viel Zustimmung. Noch immer werden sie auf ihr Engagement angesprochen, wie Hermann erzählt: „Wir haben nicht damit gerechnet, dass das medial so groß wird. Ich war letztens einkaufen und die Leute sind zu mir gekommen und haben mir gratuliert.“
So kann man die Aktion unterstützen
Spenden an IBAN AT54 3817 0004 0001 5370, BIC: RZSTAT2G170, Empfänger: Freiw. Feuerwehr K – Spendenkonto.
Weitere Informationen gibt es dazu auch hier.
Ob der vielen positiven Rückmeldungen, hat man sich dazu entschieden, das eingerichtete Spendenkonto noch ein paar Wochen offen zu halten. „Die Spenden wollen wir dann kurz vor Weihnachten überreichen“, verrät Hermann. Auf die Frage, ob sie diese Strapazen wieder auf sich nehmen würden, gibt es für die drei daher auch ein klares „Ja“ als Antwort.