Ölfilm auf Feistritz forderte Feuerwehr in Stubenberg
32 Feuerwehrmitglieder mit zehn Fahrzeugen waren am Montagnachmittag damit beschäftigt, einen Ölfilm auf der Feistritz in den Griff zu bekommen. Gefahr für die Umwelt bestand keine.

Am Montag war die Freiwillige Feuerwehr Stubenberg gegen 12.15 Uhr von der Polizei alarmiert worden, weil sich auf der Feistritz entlang einer rund zwei Kilometer langen Strecke ein Ölfilm gebildet hatte. Es wurde eine Ölsperre errichtet, die verhinderte, dass sich die Substanz weiter ausbreiten konnte.
Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Stubenberg am Einsatzort bauten deren Mitglieder eine kleine Ölsperre auf, danach wurden die Feuerwehren Gleisdorf und Hartberg zusätzlich mit ihren Ölstützpunkten angefordert, wie Kommandant Peter Windhaber erzählt. Diese errichteten vor Ort eine weitere Ölsperre. Mit Drohnen wurde anschließend versucht ausfindig zu machen, wo das Öl ausgetreten war. Das blieb allerdings erfolglos.
Umweltdienst des Landes im Einsatz
Auch der Umweltdienst des Landes Steiermark rückte aus, um den Ölfilm, der sich zwischen Bauhof und ungefähr Mitte der Seelänge erstreckte, unter die Lupe zu nehmen. „Das Land stellte fest, dass keine Gefahr für die Umwelt besteht, weil die Menge an ausgetretenem Öl sehr gering war“, erklärt Windhaber. Auch für die Fische habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden. „Niemand von uns hat einen toten Fisch gesehen“, bestätigt Windhaber und sagt: „Wenn sich Öl im Wasser verteilt, dann schaut es immer gleich viel mehr aus, als es in Wirklichkeit ist.“

Die Ölsperren bleiben indes in der Feistritz verankert. „Mindestens bis Dienstagmittag, eventuell sogar bis Mittwoch“, sagt der Kommandant. Am Dienstag soll zudem kontrolliert werden, ob neues Öl dazukomme. Dann werde auch entschieden, wie die Entsorgung funktionieren kann. „Was wir noch probieren werden, ist, das Öl mit sogenannten Öltüchern einzufangen“, erklärt Windhaber.