Ab Juni 2027 hat Maria Lankowitz einen neuen Kindergarten
Baustart ist im Oktober, Ende Juni nächsten Jahres soll die neue Bildungseinrichtung samt Kindergarten und Kinderkrippe fertig sein.

Freundschaftsweg 1 – so lautet die künftige Adresse des Kindergartens in Maria Lankowitz mitten im Kern der Marktgemeinde. Angestoßen wurde das Projekt noch von Bürgermeister a.D. Kurt Riemer, sein Nachfolger Bernd Mara lud am Montagnachmittag zum Spatenstich.
Gebaut wird jetzt bis Ende Juni 2027. Dann werden in dem modernen einstöckigen Gebäude samt Garten und Lift der Kindergarten mit zwei Gruppen sowie eine neue Kinderkrippe mit einer Gruppe Platz finden. Leiten wird die neue Bildungseinrichtung wie gehabt Eva Zagler.
Kindergarten in Gößnitz bleibt
Umziehen muss der Kindergarten, der aktuell in den Räumlichkeiten der Fachschule untergebracht ist, übrigens, weil diese den Platz selbst wieder braucht. Der Sommerkindergarten findet noch im aktuellen Gebäude statt, ins kommende Kindergartenjahr startet man dann am neuen Standort. Mit dem Kindergarten in Gößnitz habe der Neubau aber nichts zu tun, betont Mara, um Gerüchten gleich vorwegzugreifen: „Der bleibt bestehen.“

Zum offiziellen Spatenstich konnte Mara am Montag den verantwortlichen Architekten Stefan Nussmüller, zahlreiche Vertreter aus der Politik – darunter seinen Vorgänger Riemer, Bildungslandesrat Stefan Hermann (FPÖ) sowie die Landtagsabgeordneten und Bürgermeister Klaudia Stroißnig (ÖVP) und Jochen Bocksruker (SPÖ) – Vertreterinnen des Kindergartenteams, Gemeinderäte und Gemeindemitarbeiter sowie Interessierte aus der Bevölkerung begrüßen.
Kosten von 3,6 Millionen Euro
„Für mich ist dieser Tag nicht nur der Startschuss für ein Bauprojekt, sondern auch für Kinder und Familien in Maria Lankowitz“, sagt Mara. „Ich freue mich darauf, dass die Kinder sich hier wohlfühlen und zusammen spielen, lernen und aufwachsen können.“
Das 3,6 Millionen Euro schwere Projekt wird sowohl durch EU-Förderungen, vermittelt von LEADER-Managerin Elfriede Pfeifenberger, als auch durch Bedarfszuweisungen des Landes unterstützt und ist Teil eines Pilotprojekts: Durch die modulare Holzbauweise soll der Bau besonders rasch über die Bühne gehen. „Der damalige Bürgermeister Kurt Riemer war einer der ersten, die zugesagt haben“, berichtet Bildungslandesrat Hermann. „Maria Lankowitz ist damit ein Vorbild.“

Zwar seien die Zeiten budgetär herausfordernd und er wolle nicht behaupten, dass man in der Landesregierung alles richtig mache, „aber im Bereich Bildung für Kinder machen wir vieles richtig“, so Landesrat Hermann bei der Veranstaltung.