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Benjamin Karl: „Sportlich hätte ich in meinen Augen nicht mehr erreichen können“

Snowboard-Olympiasieger Benjamin Karl (40) ist nicht unter den Top 3 der Nominierten für die Wahl zu Österreichs Sportler des Jahres 2026.

© GEPA
Benjamin Karl holte in Livigno Olympia-Gold
Denise Maryodnig
Redakteurin Sport

Bereits im Vorfeld der Sporthilfe-Gala in Wien wurde über die Nominierten heiß diskutiert. Nun steht die Liste fest: Benjamin Karl, zweifacher Olympiasieger, der erst im Februar in Livigno erneut zu Gold gecarvt war, findet sich nicht unter den drei Finalisten bei der Wahl zum Sportler des Jahres. Sportlich hat der 40-Jährige wohl kaum Argumente vermissen lassen – schließlich hat der 40-Jährige seine Karriere mit einem weiteren Olympiasieg gekrönt.

Aber es ist vermutlich das, was zuletzt viele gerne das „Gesamtpaket“ nennen: Leistung, Persönlichkeit, öffentliche Wahrnehmung – und die Frage, welche Geschichte ein Sportler über seine Erfolge hinaus erzählt. Bei einer Wahl, bei der nicht nur die Stoppuhr entscheidet, kann genau das den Unterschied machen. Karl selbst sagt dazu: „Nachdem die Nominierung von der Sports Media Austria durchgeführt wurde, müsste man dort nachfragen. Auf jeden Fall hätte ich in meinen Augen sportlich nicht mehr erreichen können. Wie das andere bewerten kann und will ich nicht beurteilen.“

Radsportler Felix Gall hat es neben Alessandro Hämmerle (Snowboardcross) und Johannes Lamparter (Nordische Kombination) unter die Top drei geschafft. Bei den Frauen kämpfen Janine Flock (Skeleton), Valentina Höll (Mountainbike) und Julia Scheib (Ski alpin) um die Trophäe. Die Sieger werden am kommenden Donnerstag in der Wiener Stadthalle bekannt gegeben.