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Villacher Alpenarena lädt seit 30 Jahren zum Aktivsein ein

Mit einem Oktoberfest am kommenden Sonntag, 11. Oktober, wird das Jubiläum im großen Rahmen gefeiert. Tausende Profis und Freizeitsportler nutzen die Anlage das ganze Jahr über.

Drei Sprungschanzen im Sommer, gesäumt von vielen Bäumen
© KK/World Of Communication
Die Sprungschanzen wurden in den letzten zwei Jahren umfassend saniert und technisch auf den neuesten Stand gebracht
Klaus Steiner
Regionalbüro Villach

Drei Jahrzehnte Sportgeschichte am Fuße des Dobratsch werden am Sonntag, 11. Oktober, im nordischen Skisportzentrum Süd, besser bekannt als Alpenarena Villach, gefeiert. Ab 10 Uhr wird bei freiem Eintritt zum Oktoberfest geladen. Gefeiert wird eine Anlage, die sich seit Mitte der 1990er-Jahre zu einem wichtigen Teil der Sportstadt Villach entwickelt hat.

Errichtet wurden die Skisprunganlagen und das Mehrzweckspielfeld zwischen 1993 und 1995. Danach wurde die Arena laufend erweitert. 2007 kamen Teamquartiere dazu, 2012 wurde die drei Kilometer lange, FIS-zertifizierte Skirollerstrecke eröffnet. Im Winter steht eine bis zu fünf Kilometer lange Langlaufstrecke zur Verfügung. 2018 folgten eine Anfängerschanze und der Rodelhügel. Heute bietet die Anlage Möglichkeiten für mehr als 20 Sportarten und wird von Profis, Nachwuchs und Freizeitsportlern genutzt.

Er ist seit über zwei Jahrzehnten Betriebsleiter

Martin Koch und Thomas Morgenstern trainierten hier

Auch international hat sich die Arena einen Namen gemacht. Weltcupbewerbe im Skispringen, Nachwuchsveranstaltungen und Trainingslager brachten Athleten aus zahlreichen Ländern nach Villach. Martin Koch, Thomas Morgenstern und zuletzt Daniel Tschofenig sind nur einige von vielen Sportlern, die eng mit der Anlage verbunden sind. Pro Jahr nutzen rund 25.000 nordische Sportlerinnen und Sportler die Anlage, darunter etwa 9000 Langläufer und 8000 Skispringer.

© Villacher Alpen Arena/World Of Communication
Zahlreiche ehrenamtliche Helfer sind am Erfolg der Anlage maßgeblich beteiligt

Umfassende Sanierungen in den letzten Jahren

Hinter diesem Betrieb steht ein vergleichsweise kleines Team. Dazu kommen zahlreiche freiwillige Helfer, die vor allem in arbeitsintensiven Phasen unverzichtbar sind. Besonders bei der nächtlichen Beschneiung im Winter ist ihre Unterstützung gefragt.

Zuletzt wurde kräftig investiert. Nach der Sanierung der großen HS-98-Schanze 2024 wurden 2025 auch die drei kleineren Schanzen mit 15, 30 und 60 Metern erneuert. Drei Millionen Euro flossen in diesen Bauabschnitt, finanziert von Bund, Land und Stadt. Im September 2025 wurde die modernisierte Anlage offiziell eröffnet.

„Mit dem Oktoberfest feiern wir auch die abgeschlossene Renovierung der Anlage“, sagt Geschäftsführer Franz Smoliner. Die Vorbereitungen auf die kommende Wintersaison laufen bereits.