Krämer auf St. Veiter Wiesn: „Kaufkraftverlust hat man gespürt“
Gremialobfrau und Ausstellerin Sissy Wolfberger zieht über den heurigen St. Veiter Wiesenmarkt eine grundsätzlich gute Bilanz, was den Krämermarkt betrifft.

„Der Freitag als zusätzlicher Krämertag ist von den Kolleginnen und Kollegen positiv wahrgenommen worden“, sagt Sissy Wolfberger von Haslinger Mode – die auch als Gremialobfrau des Markt-, Straßen- und Wanderhandels in Kärnten tätig ist – über den zu Ende gegangenen 663. St. Veiter Wiesenmarkt: „Die Stimmung geht dahin, dass dieser Tag sich etablieren könnte.“
Der Freitag wurde heuer erstmals als zusätzlicher Krämertag eingeführt, somit gab es an acht von zehn Wiesenmarkt-Tagen auch den Krämermarkt. Wolfberger betont jedoch, dass der zusätzliche Tag nicht für mehr Umsatz sorgte, sondern sich der Gesamtumsatz einfach verteilte: „Ziel muss es sein, dass der zusätzliche Krämertag auch ein zusätzlicher Umsatztag wird, denn er bedeutet ja auch mehr Arbeit für die Aussteller.“
Grundsätzlich sei der Wiesenmarkt heuer gut verlaufen: „Den Kaufkraftverlust hat man aber gespürt.“ Allgemeine Umsatzzahlen zum Krämermarkt möchte Wolfberger nicht nennen: „Das wäre Kaffeesudlesen. Ich kann nur für mich sprechen, dass der Umsatz 2025 besser war als heuer, obwohl im Vorjahr das Wetter schlechter war. Jene Leute, die wirklich etwas kaufen wollen, kommen auch bei schlechtem Wetter.“

Beschädigungen in den Nachtstunden
Die Zusammenarbeit mit der Stadt habe für die Krämer „im Großen und Ganzen gepasst“: „Das Team war sehr bemüht, die Zusammenarbeit war gut, es gab keine gröberen Beschwerden“, bilanziert Wolfberger. Beim Thema Sicherheit in der Nacht müsse jedoch nachjustiert werden: „Es gab einige Beschädigungen, aber hier ist auch die Security-Firma gefragt.“