Hofheldinnen: Zwei Frauen aus Hartberg-Fürstenfeld auf Titelkurs
Am Freitag, 9. Oktober, kürt die Landwirtschaftskammer Steiermark die „Hofheldinnen 2026“. Zwei Vollblut-Bäuerinnen gehen für Hartberg-Fürstenfeld ins Rennen.

Weibliches Unternehmertum in der Landwirtschaft würdigen und stärken, das ist die Grundidee hinter der „Hofheldinnen“-Auszeichnung der Landwirtschaftskammer Steiermark, die seit 2022 vergeben wird. In ihrer fünften Auflage sind heuer zwei Landwirtinnen aus Hartberg-Fürstenfeld nominiert: Elisabeth Kohl aus Großwilfersdorf und Julia Kuchlbauer aus Vorau.
Elisabeth Kohl vom gleichnamigen Weingut in Großwilfersdorf entwickelte als Weinbaumeisterin einen Pop-Up-Buschenschank und ist Vorstandsmitglied des Vereins „Winzer Vulkanland“. Julia Kuchlbauer wiederum führt gemeinsam mit ihrem Mann das Mostgut Kuchlbauer in Vorau. Erst heuer wurde der Betrieb bei der Cider-Weltmeisterschaft in Frankfurt zum Vizeweltmeister gekürt.

Kohl und Kuchlbauer sind beide in der Kategorie „Diversifizierung“ nominiert. Ob sich eine der beiden unter insgesamt 21 Finalistinnen den Titel „Hofheldin 2026“ holen wird, zeigt sich am Freitag, 9. Oktober, im Rahmen einer großen Gala im Steiermarkhof.

