Gesunkene Yacht von WAC-Präsident bei Triest gehoben
„Ob das Boot noch genutzt werden kann, werden wir erst nach der Untersuchung des Sachverständigen wissen“, sagt Waltraud Riegler.

Seit Samstag, 29. August, lag die „Diwa II“, die Yacht von WAC-Präsident Dietmar Riegler und seiner Frau Waltraud, in 22 Metern Tiefe vor der italienischen Hafenstadt Triest.

Dank des raschen und koordinierten Einsatzes der italienischen Küstenwache konnten damals alle zehn Passagiere gerettet werden. Das Boot war am Vormittag von Porto Piccolo bei Sistiana gestartet. Ziel war die slowenische Küstenstadt Izola, als plötzlich Wasser ins Boot eindrang und die „Diwa II“ sank. Alle Beteiligten konnten unverletzt gerettet werden.

Die Zeit drängte
Nach langen Vorbereitungsarbeiten wurde die 14 Meter lange Yacht nun am Montagvormittag gehoben. Die Zeit drängte, weil die Aktion noch vor der am Sonntag in Szene gehenden Segelregatta Barcolana und vor der für Mittwoch angekündigten Wetterverschlechterung durchgeführt werden musste. Die Bergung war kein leichtes Unterfangen: Zunächst musste der Rumpf mit mehreren großen Hebeballons gesichert werden, um das Boot langsam aus 22 Metern Tiefe wieder an die Oberfläche zu bringen, berichtet die Zeitung „Il Piccolo“. Danach wurden Zugseile am Ausleger des Pontonkrans befestigt und das Wasser aus dem Boot gepumpt.
„Es wurde eine kombinierte Methode aus den Hebeballons und dem Zug des Krans eingesetzt, um das Gewicht zu verteilen und die Stabilität des Bootes zu gewährleisten“, sagt Diego Tomat, stellvertretender Kommandant der Triester Hafenbehörde. Die Arbeiten wurden von Patrouillenbooten überwacht.

Unfallursache war definitiv kein menschliches Versagen, sondern ein technisches Gebrechen.
— Waltraud Riegler
„Unsere Yacht wurde schließlich zu einer Werft in Muggia gebracht“, erzählt Waltraud Riegler. Dort wird das Boot von Spezialisten der Küstenwache untersucht, die auch für die Untersuchung des Unfalls zuständig sind. „Ob die Yacht in Zukunft noch genutzt werden kann, werden wir erst dann wissen“, so Riegler. Was aber bereits feststeht: „Unfallursache war definitiv kein menschliches Versagen, sondern ein technisches Gebrechen.“ Vermutet wird ein Motorschaden.
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