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Aus ehemaligem Villacher Kultbeisl wird eine Pizzeria

Aktuell wird das ehemalige „21er“ in Lind umgebaut. Ende Oktober soll die Pizzeria Babbo eröffnet werden. Betrieben wird sie von Alexandra und Bekri Pöcher.

Ein gelbes Eckhaus in einer Stadt, über der Eingangstür hängt ein Schild mit dem Namen der Pizzeria
© KLZ/Klaus Steiner
Der Pizzaofen wurde über das große Fenster in das Lokal gehoben. Aktuell wird der Gastraum umfassend saniert
Klaus Steiner
Regionalbüro Villach

Noch bestimmen Handwerker, Werkzeug und Baumaterial das Bild. Doch hinter den Türen des ehemaligen „21er“ in Lind nimmt ein neues Lokal bereits Formen an. Betreiberin Alexandra Pöcher und ihr Mann Bekri Pöcher haben das traditionsreiche Lokal gepachtet und bauen es derzeit umfassend zur „Pizzeria Babbo“ um. Die Eröffnung ist für Ende Oktober geplant.

Seit rund zwei Monaten wird gearbeitet. Unter anderem wurden Tapeten entfernt, eine neue Küche eingebaut und das Lokal mit neuen Möbeln ausgestattet. Selbst der Pizzaofen stellte die Betreiber vor eine besondere Aufgabe: Weil er nicht durch die Tür passte, wurde er kurzerhand durch ein Fenster ins Lokal gehoben. Die Terrasse soll im kommenden Sommer revitalisiert werden.

Alexandra und Bekri Pöcher eröffnen die Pizzeria Babbo, die in Lind zum Treffpunkt werden soll
© KK/Privat
Alexandra und Bekri Pöcher eröffnen die Pizzeria Babbo, die in Lind zum Treffpunkt werden soll

Geschäftsführer steht selbst hinterm Ofen

Die Betreiber leben seit zehn Jahren in Vassach, seit zwei Jahren sind sie Eltern eines Sohnes. Bekri Pöcher bringt Erfahrung aus der Gastronomie mit. Im Kosovo betrieb er bereits selbst ein Lokal. In Lind wird er auch selbst in der Küche stehen. Alexandra Pöcher ist bislang mit einem Nagelstudio selbstständig.

Auf der Speisekarte sollen neben Pizza auch Pide, Schnitzel, Chicken Wings, Nuggets, gefüllte Stangerl und Salate stehen. Einen Lieferdienst wollen die Betreiber nicht sofort starten. „Wir wollen es langsam angehen und schauen, wie sich das Lokal entwickelt“, sagt der Geschäftsführer.

Kellnerin oder Kellner wird gesucht

Rund 50 Sitzplätze sind vorgesehen. Eine lange Theke soll bewusst Platz für Gespräche bieten. Erst bei den Vorbereitungen sei ihnen bewusst geworden, wie viele Menschen in der Umgebung leben. Ihr Ziel ist, dass das Lokal wieder zu einem Treffpunkt in Lind wird. Der Name „Babbo“ hat dabei einen persönlichen Bezug. Alexandra Pöcher lebte längere Zeit in Italien, „Babbo“ steht für Opa und soll für die Betreiber auch italienische Tradition ausdrücken. Für das neue Lokal wird derzeit noch ein Kellner oder eine Kellnerin gesucht.