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Ihr Buch liefert Bio-Wissen für die Hosentasche

Laura Pabst und Viktoria Zink haben „Die Kleine Exkursionsfauna“ herausgebracht. Mit dem handlichen Büchlein lässt sich die heimische Insektenwelt entdecken.

Privatt
© Die Buchautorinnen Viktoria Zink und Laura Pabst
Andrea Rieger
Redakteurin Ressort Steiermark | Graz

Druckfrisch liegt nun vor, was Laura Pabst (39) und Viktoria Zink (33) seit Jahren als Idee im Kopf herumspukte. „Acht Monate haben wir dann intensiv daran gearbeitet“, erklärt Pabst. Das Duo hat nach erfolgreichem Crowdfunding "Die Kleine Exkursionsfauna“ herausgebracht. Das Werk empfiehlt sich als praktischer Begleiter für Ausflüge in die Natur, ist es doch kein dicker Wälzer, sondern ein kompaktes Büchlein.

Als Bestimmungshilfe für unterwegs ist es gedacht. Insekten stehen dabei im Fokus. Ob Libellen, Ameisen oder Bienen – mit wem man es bei Begegnungen in der Natur genau zu tun hat, soll sich Ausflüglern beim Blättern im Buch erschließen. „Für das Thema begeistert hat uns schon während unseres Biologiestudiums Gernot Kunz von der Uni Graz, er hat nun für unser Buch das Fachlektorat übernommen“, erzählt Pabst. „Die Kleine Exkursionsfauna“ soll wissenschaftlich fundierte Information liefern, allerdings so aufbereitet, dass es auch Laien gern in die Hand nehmen.

Kunstvolle Illustrationen

Reinblättern zahlt sich auch abseits von Ausflügen in die Natur aus. Viktoria Zink, die als naturwissenschaftliche Illustratorin und Künstlerin in der Südsteiermark daheim ist, hat alle Abbildungen von Hand gestaltet. „Unser Buch ist hundert Prozent KI-frei“, erklärt Pabst. Die Grazerin, die in der Naturvermittlung tätig ist, zeichnet für die Projektleitung und den Text verantwortlich.

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Druckfrisch: Die Kleine Exkursionsfauna
Druckfrisch: Die Kleine Exkursionsfauna © KK

Bestellen kann man das Buch unter die-kleine-exkursionsfauna.at. Die beiden Autorinnen stellen ihr druckfrisches Werk außerdem am 10. Oktober bei einer naturkundlichen Exkursion des Alpenvereins in Graz vor. Wer mit dabei sein möchte, trifft sich um 10 Uhr am Eingang der Rettenbachklamm. Die Biologinnen begleiten die Entdeckungstour, bei der „Die Kleine Exkursionsfauna“ gleich praktisch zum Einsatz kommt. Eine Anmeldung ist für die (kostenlose) Exkursion nicht notwendig.

Geht es nach den beiden Autorinnen, die nicht nur über das Projekt, sondern auch verwandtschaftlich verbunden sind, könnten in Zukunft weitere Bände der Exkursionsfauna folgen. „Gliederfüßer wie Spinnen und Tausendfüßer wären noch ein Thema, ich kann mir aber auch gut ein Buch über ökologische Zusammenhänge zwischen Tieren und Pflanzen vorstellen“, erklärt Pabst. Doppelporträts von Arten, die aufeinander angewiesen sind, hat sie dabei im Sinn. „Der Ameisenbläuling braucht zum Beispiel den Wiesenknopf. Der wächst typischerweise auf Feuchtwiesen, die durch den Klimawandel immer seltener werden. Gibts die Pflanze nicht mehr, gibt es auch den Schmetterling nicht mehr“, erklärt die Biologin.