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Auch Skoda ruft weltweit 1,7 Millionen Autos zurück

Lenkungsverschraubung wird ausgetauscht: Wie bei anderen VW-Marken vollzieht auch Skoda einen großen Rückruf.

Beim tschechischen Autobauer sind weltweit rund 1,7 Millionen potenziell betroffen
© IMAGO/Sven Severing
Beim tschechischen Autobauer sind weltweit rund 1,7 Millionen potenziell betroffen

Wenige Tage nach dem Rückruf mehrerer Millionen Fahrzeuge von Volkswagen und den Töchtern Audi und Seat zieht nun auch Skoda nach. Beim tschechischen Autobauer sind weltweit rund 1,7 Millionen, in Deutschland rund 370.000 Fahrzeuge potenziell betroffen, wie aus Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervorgeht. Nach der KBA-Beschreibung dürfte es sich um dasselbe Problem handeln wie bei den anderen VW-Marken.

Ein Schraubenabriss könne zum Lenkungsausfall führen, hieß es in der Rückrufdatenbank. Als Gegenmaßnahme werde die Lenkungsverschraubung durch eine korrosionsresistente Schraube ersetzt. Betroffen sind bei der tschechischen VW-Tochter die Modelle Kodiaq, Karoq, Octavia und Superb. Von Skoda lag zunächst keine Stellungnahme vor.

Der Schrauben-Rückruf bei Volkswagen

Vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass Volkswagen, Audi und Seat mehrere Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen. „Bei internen Qualitätsüberprüfungen wurde festgestellt, dass bei bestimmten Fahrzeugen verschiedener Baureihen der Marke Volkswagen ein Problem an der Lenkung auftreten kann", teilte ein VW-Sprecher auf Anfrage dazu mit.