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K.O.-Tropfen und Alkohol: So soll zu Maxlaun sicher gefeiert werden

Von 9. bis 12. Oktober findet wieder der beliebte Maxlaunmarkt statt. Polizei gibt Tipps, wie die Besucherinnen und Besucher sicher feiern können.

Feiern, aber sicher! Das will die Polizei mit ihrer Aktion bewirken
© Fotolia
Feiern, aber sicher! Das will die Polizei mit ihrer Aktion bewirken
Michaela Egger
Redakteurin Regionalredaktion Murtal & Murau

Aufeinander aufpassen – für ein schönes Fest. Zigtausende Besucherinnen und Besucher feiern demnächst wieder beim viertägigen Maxlaunmarkt in Niederwölz (9. bis 12. Oktober). Damit dieses Fest auch gut ausklingt, setzt die Polizei auf Prävention und Information. Motto: Gemeinsam. Sicher feiern.

Das Projekt startete bereits, indem entsprechende Tipps auf den Internetseiten der rund um den Austragungsort liegenden Gemeinden veröffentlicht worden sind. In der kommenden Woche, also unmittelbar vor der Veranstaltung, werden zusätzliche Plakate an Schulen aufgehängt und auch direkt beim Maxlaunmarkt wird informiert.

Gegenseitige Unterstützung

„Gerade dort, wo viele Menschen zusammenkommen und Alkohol konsumiert wird, können Situationen entstehen, in denen Aufmerksamkeit und gegenseitige Unterstützung besonders wichtig sind“, heißt es vonseiten der Polizei. Übermäßiger Alkoholkonsum könne die eigene Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit deutlich beeinträchtigen und „dazu führen, dass Gefahren oder problematische Situationen nicht mehr richtig eingeschätzt werden“. Das Risiko für Unfälle, Konflikte und andere gefährliche Situationen steigt.

Außerdem gibt die Polizei einige Tipps, wobei man betont, dass es nicht darum geht, Angst zu schüren oder das Feiern schlechtzumachen, sondern darum, Aufmerksamkeit zu erreichen.

Folgende Punkte werden genannt

  • Bleibt zusammen und passt aufeinander auf.
  • Kennt eure Grenzen und geht verantwortungsvoll mit Alkohol um.
  • Behaltet eure Getränke im Auge.
  • Nehmt keine offenen Getränke von Fremden an.
  • Habt euer Handy dabei.
  • Schaut hin, wenn jemand Hilfe braucht.
  • Plant euren sicheren Heimweg.
  • Respektiert einander. Gewalt, Belästigung und Diskriminierung haben beim Feiern keinen Platz.

K.O.-Tropfen

Auch auf die Gefahr von K.O.-Tropfen möchte die Polizei hinweisen: „Diese können unbemerkt in Getränke eingebracht werden und zu Schwindel, Übelkeit, starker Benommenheit oder einer ungewöhnlich schnell eintretenden Enthemmung führen.“

Ungewöhnliche körperliche Veränderungen sollten außerdem immer ernst genommen werden: „Betroffene sollten nicht alleine gelassen und möglichst rasch an einen sicheren Ort gebracht werden.“ Im Ernstfall wird geraten, sofort den Notruf zu wählen.

© Kk