Bürgermeister-Stichwahl als Ziel: FPÖ Villach startet Wahlkampf
Die Villacher FPÖ startet in den Wahlkampf und präsentiert Erwin Baumann als Spitzenkandidaten. Sein Ziel für die Bürgermeisterwahl ist der Einzug in die Stichwahl.

Startschuss für den Wahlkampf der Villacher FPÖ: Am Freitag, 2. Oktober, wurde Erwin Baumann als Spitzenkandidat für die anstehende Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl präsentiert. Seine Kandidatur wurde einstimmig beschlossen.
Baumanns Ziel für die Bürgermeisterwahl ist der Einzug in die Stichwahl. „Ein ambitioniertes Ziel, wenn man die politischen Gegebenheiten in Villach betrachtet. Doch die Villacher haben einen politischen Wettbewerb verdient“, so der 62-Jährige. Er stellte auch die erste Plakatkampagne für die anstehende Wahl vor. „Auf ihn kann Villach bauen“, lautet das Motto, das auf die langjährige politische Erfahrung Baumanns anspielt.
Ich bin bereit, weitere Verantwortung zu übernehmen.
— Erwin Baumann, Spitzenkandidat FPÖ Villach
Baumann ist seit 1999 für die freiheitliche Partei in der Villacher Stadtpolitik aktiv. 35 Jahre lang arbeitete er als Fleischer. Aktuell ist er als Stadtrat für die Ressorts Wohnungen, Hausverwaltung der stadteigenen Liegenschaften, Wasserwerk sowie Land- und Forstwirtschaft zuständig. 2023 schaffte er zudem per Direktmandat den Einzug in den Kärntner Landtag.
Die zentralen Themen für die anstehende Wahl orientieren sich an jenen der Bundespartei, sollen aber auf die Gegebenheiten in Villach abgestimmt werden. Im Mittelpunkt stehen leistbares Wohnen, die Belebung der Innenstadt und die Entwicklung der Stadtteile, die Verbesserung des Sicherheitsgefühls sowie ein leistbarer Alltag.
„Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Villach wieder mit kleinen Geschäften auszustatten. Die Paketsteuer kann eine Chance für Kleinunternehmer in der Stadt sein“, sagt Baumann zum Thema Innenstadt. Für mehr Sicherheit sollen aus seiner Sicht eine verstärkte Polizeipräsenz und ein Fokus auf Präventionsarbeit sorgen.
Wie das Wahlkampfteam der Villacher FPÖ darüber hinaus aussehen wird und wer welche Listenplätze besetzt, soll in den kommenden Wochen in den zuständigen Gremien entschieden werden.