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Wenn der St. Veiter Wiesenmarkt zum Kindergarten wird

Andreas Hoi
Teamleiter Regionalredaktion St. Veit und Feldkirchen
Zwei junge Buben sitzen in einem Break Dance am St. Veiter Wiesenmarkt.
© Markus Traussnig
Wieder ein Thema: Die beiden Break Dances auf der St. Veiter Wiesn

Der Streit zwischen den beiden Break Dance-Betreibern am St. Veiter Wiesenmarkt sorgt wieder für Aufsehen. Sie sollten sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Vor etwas mehr als drei Jahren gab die Stadt St. Veit bekannt, dass fortan zwei Break Dance-Fahrgeschäfte am Wiesenmarkt vertreten sein werden. Zur seit Jahrzehnten auf der Wiesn vertretenen Attraktion von Ludwig Rieger gesellte sich die Gerätschaft des St. Veiter Schaustellers Gert Kaltschütz.

Rieger zeigte sich 2023 nicht erfreut über die Entscheidung. Auch die Stadt hatte zum damaligen Zeitpunkt keine „Oberfreude“, wie es Bürgermeister Martin Kulmer (SPÖ) formulierte, als Kaltschütz mit seiner Bewerbung anklopfte. Man wollte ihm aber als St. Veiter die Chance geben.

Nun – drei Jahre später – dachte man eigentlich, dass die Fehde beendet ist. Zuletzt herrschte Ruhe – bis Rieger auf seiner Facebook-Seite die Präsentation des Fahrgeräts seines Kollegen scharf kritisierte. Kaltschütz verteidigte sich, sprach von „primitiven Mitteln“.

Wenn es Differenzen gibt, sollten diese persönlich angesprochen und ausgeräumt werden. Stattdessen nutzt man Social Media, um zu diffamieren. Die beiden sollten sich darauf konzentrieren, was sie zweifelsohne können: Den Gästen eine gute und unterhaltsame Zeit zu bescheren. Ansonsten wird der Wiesenmarkt zum Kindergarten.

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