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„Monster-Trick“ von ÖSV-Youngster! 21-jähriger Kärntner geht viral

ÖSV-Snowboard-Freestyler Eric Dovjak (21) sorgte für eine unglaubliche Premiere – der Kärntner dreht sich bei einem Trick („Back 27“) siebeneinhalbmal um die eigene Achse.

Eric Dovjak
© GEPA
Eric Dovjak
Denise Maryodnig
Redakteurin Sport

Doppel-Olympiasiegerin und Snowboard-Superstar Anna Gasser ist einiges gewohnt. Doch bei diesem Trick musste selbst die österreichische Snowboard-Ikone zweimal hinschauen. Ihre Reaktion: Emojis zwischen völliger Verblüffung, Schock und Faszination. Der Grund dafür trägt den Namen Eric Dovjak. Der Kärntner hat am Airbag etwas geschafft, das es so noch nie gegeben hat: einen „Back 27“. Klingt schon spektakulär – ist es auch. Das ÖSV-Ass schraubt sich dabei siebeneinhalb Mal um die eigene Achse. Ein „Monster“-Trick, bei dem allein das Zuschauen den Puls nach oben treibt.

Dabei gibt sich der junge Freestyler nach seinem historischen Sprung erstaunlich gelassen. Kein großes Getöse, keine Selbstbeweihräucherung. Stattdessen schreibt der Ferlacher ganz trocken: „Ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass das möglich ist. Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder auf Schnee zu stehen und ihn zu riskieren.“

Doch wer ist dieser 21-Jährige, der gerade selbst die Besten der Szene aufhorchen lässt? Dovjak ist kein Mann der großen Worte. Er ist eher der introvertierte Typ, der seine Erfolge nicht laut vor sich herträgt. Lieber lässt er seine Tricks sprechen. Und die werden immer lauter. Schon im März 2022 machte der Wintersportler erstmals international auf sich aufmerksam. Bei seinem WM-Debüt in der Schweiz krönte er sich prompt zum Junioren-Weltmeister im Big-Air. Ein Ausrufezeichen, das längst kein Zufall mehr war.

Mit Verstand und Logik

Denn hinter der coolen Fassade steckt ein Athlet mit enormem Durchhaltevermögen. Wenn etwas nicht funktioniert, wird nicht lamentiert – sondern weiterprobiert. Hinfallen, aufstehen, analysieren, wieder versuchen. Genau so tastet sich Dovjak an die Grenzen des Machbaren heran. Nervosität? Fehlanzeige. „Wenn ich mich an Tricks herantaste, passiert das sehr schnell. Ich gehe mit Verstand und Logik an die Sache heran. Das Gefühl, gewisse Tricks stehen zu können, das ist genial.“

Seine ersten Freestyle-Schritte machte Dovjak am Nassfeld. Und einer war von Beginn an ganz nah dran: sein Papa. Gemeinsam wurde probiert, getüftelt und das eine oder andere Mal wohl auch ordentlich geflucht. Vor allem aber wurde gelernt. Mit seinem Vater erarbeitete er sich jene Grundlagen, aus denen mittlerweile spektakuläre Flugstunden geworden sind.

Eric Dovjak
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Eric Dovjak

Ob da jemand bei der Heim-Weltmeisterschaft kommenden März in Montafon dabei ist?