Abbiegespur an der Kreuzung Albersdorf ist in Betrieb
Nach Irritationen: Land Steiermark lenkte ein und baute „Pseudo-Abbiegespur“ in Albersdorf-Prebuch zur echten Abbiegespur um. Die ist jetzt in Betrieb.

Was lange währt wird endlich gut. Oder „Alle Guten Dinge sind zwei“, so könnte man die Verkehrssituation entlang der B 64 in Albersdorf-Prebuch beschreiben. Nach einem erneuten Umbau ist an der Kreuzung Albersdorf-Süd die Abbiegespur Richtung Gleisdorf nun endlich fertig.
Verkehrsteilnehmer können jetzt, von St. Ruprecht an der Raab kommend, direkt auf der rechten Fahrspur der B 64 nach Gleisdorf abbiegen. Zuvor musste man sich nach der Ampel von der rechten in die linke Fahrspur eingliedern, bevor man rechts abbiegen konnte.

Die eigentümliche Verkehrslösung sorgte für Irritationen und Unmut bei den Verkehrsteilnehmern. In der Schuldfrage schoben sich Land und Gemeinde den schwarzen Peter zu. Auf Nachdruck der lokalen Politik startete das Land Steiermark eine sogenannte „Konfliktanalyse“. Videokameras wurden an der Kreuzung installiert, die Verkehrsströme ausgewertet.

Konfliktanalyse zeigte hohe Belastung
Die Ergebnisse zeigten eine hohe Belastung: An Werktagen sind rund 20.000 Fahrzeuge auf der B 64 unterwegs, etwa die Hälfte davon in Richtung Gleisdorf. Von der rechten Spur biegen rund 44 Prozent der Fahrzeuge in die Weizer Straße ab, von der linken sind es etwa 25 Prozent.
Im August fiel die Entscheidung, dass erneut umgebaut wird, und die Pseudo-Abbiegespur zu einer echten Abbiegespur werden soll. Kostenpunkt: 100.000 Euro. Noch im August wurde mit den Umbauarbeiten gestartet. Seit einigen Tagen ist die Abbiegespur nun voll in Betrieb.