Suche
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

23 neue Reviere beteiligen sich an Wildtierschutz im Straßenraum

Steirische Jägerschaft, Politik und Straßenerhaltung setzen auf Wildwarngeräte, um Verkehrsteilnehmer und Tiere zu schützen.

Verantwortliche von Jägerschaft, Politik und Straßenerhaltung
© Land
Verantwortliche von Jägerschaft, Politik und Straßenerhaltung
Thomas Rossacher
Redakteur Bundesland Steiermark

4550 optische Wildwarnreflektoren, 335 optisch-akustische Wildwarngeräte sowie drei Mittel für die „olfaktorische Vergrämung“ – die gezielte Abwehr von Tieren durch Gerüche – erhalten steirische Jagdreviere heuer vom Land. Dies dient der Verkehrssicherheit und dem Schutz des Wilds, erinnerten die Verantwortlichen am Mittwoch.

Laut Projektleiter Wolfgang Steiner werden seit 2015 unfallgefährdete Strecken von der Jägerschaft und den Straßenerhaltern sicherer gemacht – für Wild und Verkehrsteilnehmer. Von den 314 Revieren sind heuer 23 neue dazugekommen. Die Kosten von 74.000 Euro teilen sich das Land (Ressorts Claudia Holzer und Simone Schmiedtbauer) und Landesjägerschaft, die auch die Datenerhebung macht.

Jägerschaft bis 2031 im Boot

Die Projektlaufzeit wurde heuer bis 2031 verlängert, was Tierschutzombudsfrau Karoline Schlögl, Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau sowie Franz Zenz (Straßenerhaltungsdienst) gleichermaßen freut.
Laut WWF und VCÖ werden in einem Jahr auf steirischen Straßen 7152 Rehe, 1291 Fasane und 2065 Hasen getötet.

Mehr zum Thema