Steirer-Tourismus jubelt über Wachstum im Sommerhalbjahr
Der steirische Tourismus blickt auf einen positiven Sommer 2026 zurück: Ankünfte liegen um 2,7 Prozent, die Nächtigungen um 1,4 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Der steirische Tourismus blickt auf einen positiven Sommer 2026 zurück. Von Mai bis August wurden in der Steiermark 2.000.500 Ankünfte und 5.976.800 Nächtigungen verzeichnet. Damit liegen die Ankünfte um 2,7 Prozent, die Nächtigungen um 1,4 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Besonders dynamisch entwickeln sich die internationalen Märkte: Die Zahl der internationalen Ankünfte stieg um 5,9 Prozent, bei den Nächtigungen wurde ein Plus von 4,1 Prozent erreicht. Während der Inlandsmarkt bei den Ankünften im bisherigen Sommer mit +0,3 Prozent nahezu stabil blieb und bei den Nächtigungen um 0,9 Prozent zurückging, entwickelte sich das Ausland unterschiedlich dynamisch. Deutschland bleibt mit rund 362.200 Ankünften der mit Abstand wichtigste Auslandsmarkt. Die Ankünfte aus Deutschland lagen im bisherigen Sommerhalbjahr um 1,6 Prozent über dem Vorjahr, die Nächtigungen waren nahezu stabil (-0,1 Prozent). Besonders stark legten mehrere internationale Nahmärkte zu. Aus Tschechien kamen um 28,5 Prozent mehr Ankünfte und um 25,1 Prozent mehr Nächtigungen.
Nächtigungen und Verweildauer
Das größte Plus an Nächtigungen in absoluten Zahlen: Schladming-Dachstein: +85.311 ÜN bzw. +5,7 Prozent, Erzberg-Leoben: +19.359 ÜN bzw. 14,7 Prozent, Ausseerland Salzkammergut: +18.446 ÜN bzw. +3,8 Prozent sowie die Region Graz: +15.664 ÜN bzw. +1,7 Prozent.
Der Steiermark-Gast verweilt am längsten in Murau (4,1 Nächte), in Schladming-Dachstein (4,0 Nächte) und im Ausseerland Salzkammergut (3,5 Nächte).
„Die aktuelle Sommerbilanz zeigt, dass die Steiermark als Urlaubsdestination weiterhin sehr gut positioniert ist. Besonders erfreulich ist, dass neben unserem starken Heimmarkt die internationalen Märkte zusätzliche Dynamik bringen. Das stärkt die Wertschöpfung in unseren Regionen und zeigt, wie wichtig eine konsequente Internationalisierung und eine starke gemeinsame Vermarktung sind“, so Landeshauptmann Mario Kunasek zu den aktuellen Zahlen. „Besonders die Nahmärkte in Mittel- und Zentraleuropa entwickeln sich erfreulich und leisten einen wichtigen Beitrag zum Wachstum. Gleichzeitig sehen wir, wie unterschiedlich sich die einzelnen Regionen und Märkte entwickeln“, meint Michael Feiertag, Geschäftsführer der Steirischen Tourismusmarketing GmbH.