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Kronprinzessin Amalia verzichtet auf 355.000 Euro Einkommen

Der zukünftigen Königin der Niederlande würden kommendes Jahr 355.000 Euro zustehen. Sie bleibt ihrer Linie jedoch treu und verzichtet auf das Geld.

Kronprinzessin Amalia winkt
© IMAGO/Ppe
Kronprinzessin Amalia befindet sich noch in Ausbildung

Die Niederländer feierten wieder einmal ihre Royals. Für den Prinjesdag, diesmal der 15. September, an dem das parlamentarische Sitzungsjahr eröffnet wird, putzten sich König Willem-Alexander und seine Familie heraus. Mit dabei war selbstredend auch seine Tochter und Thronfolgerin, Kronprinzessin Amalia. Die bald 23-Jährige lenkte den Fokus an diesem Tag nicht nur optisch auf sich.

Wie üblich wurde am Prinjesdag der niederländische Staatshaushalt veröffentlicht. Darin zu finden: Die Einkünfte – die sogenannte Apanage – der Königsfamilie. So würden der Kronprinzessin im kommenden Jahr 355.000 Euro an persönlichem Einkommen (A-Komponente) zustehen. Allerdings: Amalia entschied zu Beginn ihrer Volljährigkeit, dass sie auf dieses steuerfreie Gehalt verzichtet, solange sie nicht Vollzeit mit ihren königlichen Aufgaben beschäftigt ist. Aktuell studiert sie niederländisches Recht in Amsterdam und macht parallel dazu eine militärische Ausbildung.

Amalia bleibt ihrer Linie also treu. Die Kostenersattung für Sach- und Personalkosten (B-Komponente) in Höhe von rund 1,67 Millionen Euro nimmt sie seit 2025 jedoch in Anspruch.

Insgesamt sollen die Kosten des niederländischen Königshauses 2027 auf rund 62 Millionen Euro steigen. Knapp 13 Millionen Euro davon sind direkte staatliche Unterstützung. Das persönliche Einkommen von König Willem-Alexander soll kommendes Jahr auf rund 1,2 Millionen Euro steigen, Königin Máxima bekommt 475.000 Euro und Prinzessin Beatrix, die Mutter von Willem-Alexander, 677.000. Amalias Schwestern, Prinzessin Ariane und Prinzessin Alexia, gehen leer aus.

Deepfake-Pornos mit Amalias Gesicht

Die niederländische Kronprinzessin schrieb in den vergangenen Tagen allerdings nicht nur positive Schlagzeilen – ohne dass sie jedoch etwas dafür kann. Ein 73-jähriger Niederländer soll pornografische Deepfake-Bilder und -Videos von rund 60 niederländischen Persönlichkeiten aus allen Bereichen erstellt haben, wie lokale Medien berichten. Betroffen seien auch Mitglieder der königlichen Familie.

Die Staatsanwaltschaft hat nun Anklage gegen den Mann aus der Provinz Nordholland erhoben. Ermittelt wird gegen ihn bereits seit August 2025. Verbreitet haben soll der Beschuldigte die Dateien über die Plattform „MrDeepFakes“, die offenbar von einem 37-jährigen Apotheker aus Kanada betrieben wurde. Auf Verlangen der niederländischen Behörden nahm er die Inhalte des Beschuldigten von der Seite und sperrte den Zugriff für niederländische IP-Adressen. Inzwischen ist die Website vollständig offline.

Video: Kindheit und Transformation von Prinzessin Amalia

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