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Investorengruppe plant drei neue Luxushotels in Kärnten

EPH Group entwickelt Projekte in Mittelkärnten und mit Blick auf den Großglockner. Widmungen liegen laut Unternehmen vor, Baustarts noch nicht fixiert.

In Mittelkärnten soll auf 60.000 Quadratmetern ein Luxusresort entstehen
© EPH Group
In Mittelkärnten soll auf 60.000 Quadratmetern ein Luxusresort entstehen (Visualisierung)
Bettina Auer
Wirtschaftsressort

Die 2023 gegründete Investmentgesellschaft EPH Group AG (European Prime Hospitality) entwickelt aktuell in Österreich und Deutschland neun Hotelprojekte im Luxus- bzw. Premiumsegment. Davon sind drei in Kärnten vorgesehen. In Mittelkärnten soll auf 1600 Metern Seehöhe direkt an der Skipiste ein Resort mit 300 Betten entstehen. Eine entsprechende Widmung liegt laut Presseinformation für das 60.000 Quadratmeter große Grundstück bereits vor. Ein Kaufvertrag wurde abgeschlossen, allerdings wird er erst wirksam, wenn die baurechtliche Genehmigung vorliegt. Die genaue Adresse nennt das Unternehmen mit Verweis auf die Länge der Projektentwicklung auch auf Nachfrage nicht. Die EPH-Tochtergesellschaft Stellara Hospitality hält 90 Prozent an der Projektgesellschaft. Die Investorengruppe will nach Fertigstellung eine internationale Hotelmarke als Betreiber für den Ganzjahresbetrieb gewinnen.

Ein weiteres Projekt soll auf einem 9000 Quadratmeter großen Grundstück mit Blick auf den Großglockner entstehen. Dieses Resort soll Wintersport und Wellness verbinden, mit einem Infinity-Pool ausgestattet sein und 280 Betten umfassen. Grundbuchfähige Kaufverträge sowie Widmung liegen laut EPH Group bereits vor. Die Baugenehmigung werde erwartet.

Yasmin Wilfling, Vorständin der EPH Group AG
© EPH Group
Yasmin Wilfling, Vorständin der EPH Group AG

Das dritte Projekt ist im Raum Ossiacher See angesiedelt. Das geplante 200-Betten-Resort, für das laut Unternehmen grundbuchfähige Kaufverträge und Widmung vorliegen, soll Nähe zu Skipiste und Seeblick miteinander verbinden und ebenfalls mit einem Infinity-Pool ausgestattet sein.

„Keine getarnten Zweitwohnsitze“

„Wir entwickeln keine getarnten Zweitwohnsitze und auch keine Ferienimmobilien, die nach ihrer Errichtung einzeln verkauft werden. Wir entwickeln Hotels, die professionell betrieben werden und deren wirtschaftlicher Zweck die Beherbergung von Gästen ist“, sagt Yasmin Wilfling, Vorständin der EPH Group AG.

280 Betten-Haus mit Blick auf den Großglockner und Infinity-Pool
© EPH Group
280 Betten-Haus mit Blick auf den Großglockner und Infinity-Pool

Bisher hat bei keinem der neun Hotelprojekte der EPH Group in Österreich und Deutschland der Bau begonnen. Auf die Frage, welches der Kärntner Hotel am schnellsten in die Umsetzung gehen soll, heißt es: „Die Projekte befinden sich in unterschiedlichen Planungs- und Verfahrensstadien. Da sich der Entwicklungsstand der einzelnen Projekte laufend verändern kann, können und möchten wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Reihung vornehmen.“ Hotelentwicklungen dieser Größenordnung würden umfangreiche Planungs- und Genehmigungsprozesse durchlaufen, die entsprechend Zeit in Anspruch nehmen. Der weitere Zeitplan sei vom Verlauf dieser Verfahren abhängig.

Grundsätzlich ist es möglich, dass die EPH Group ein Hotelprojekt zwar entwickelt, dieses dann aber von einem Käufer umgesetzt wird. Doch die börsennotierte Investment- und Entwicklungsgesellschaft betont: „Unser Fokus liegt nicht darauf, unsere Projekte möglichst schnell zu veräußern, sondern darauf, deren Entwicklung in Abstimmung mit allen Beteiligten konsequent voranzutreiben, um am Ende echten Mehrwert für die jeweilige Region zu schaffen.“