Öl, Gas, Traktorunfall: Einsätze in St. Ruprecht, Gleisdorf und Fischbach
Montagfrüh verlor ein Lkw in St. Ruprecht Öl, die Feuerwehrleute rückten aus. Es war nicht der einzige Einsatz: In St. Ruprecht brannte auch ein Auto und Gas trat aus. Zudem stürzte in Fischbach ein Traktor um.

Montagfrüh begann mit einem Einsatz für die Feuerwehrleute aus St. Ruprecht an der Raab und Gleisdorf. Beim Industrieunternehmen Rondo rann Öl aus einem Fracht-LKW aus. Im Freibereich bildete sich eine große Lacke. Die Feuerwehren wurden alarmiert. 20 Leute aus St. Ruprecht und Gleisdorf rückten in fünf Fahrzeugen aus.

„Wir haben 400 Kilogramm Ölbindemittel gebraucht. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden“, schilderte St. Ruprechts Kommandant Leon Christandl. Das Wichtigste: „Es ist kein Öl in den Kanal geronnen.“
Brennendes Auto und Gaseinsatz in St. Ruprecht
Die Feuerwehrleute aus St. Ruprecht hatten aber auch schon am Freitag einiges zu tun. Zuerst brannte im Industriegebiet ein Pkw. „Es war das Auto eines Mitarbeiters einer dortigen Firma. Er hat selbst schon zu löschen begonnen, wir mussten dann die Nachlöscharbeiten durchführen“, erzählt Kommandant Christandl.
Am Freitagabend dann wieder Alarm: Beim Technikraum des Schwimmbades in St. Ruprecht schlug die Chlorgasüberwachungs-Anlage Alarm. Die Mitarbeiter führten die ersten Sicherungsarbeiten durch, die Bewässerungsanlage wurde ausgelöst. Zwei Atemschutztrupps rückten aus. „Insgesamt waren es 25 Leute in vier Fahrzeugen“, schildert Christandl.

Die Feuerwehrleute führten Belüftungs- und Kontrollmaßnahmen durch. In St. Ruprecht gibt es da viel an Expertise. „Wir sind wirklich gut ausgestattet, haben sogar einen Doktor der Chemie bei uns.“ Der Gasaustritt wurde rasch behoben. Gefahr für die Umwelt bestand nicht.
Traktorunfall in Fischbach
Und auch in Fischbach waren die Feuerwehrleute gefordert: Sonntag gegen 10 Uhr war ein Landwirt auf einer abschüssigen Wiese in der Nähe des Fischteiches unterwegs. Im nassen Gras geriet der Traktor ins Rutschen und kippte dann um. Glück im Unglück: Der Lenker konnte sich im Inneren festhalten und blieb unverletzt.

„Er hat mich dann angerufen“, schilderte Gernot Eggbauer, Mitglied der Feuerwehr. „Es war eine wirklich brenzlige Situation, das hätte ganz anders ausgehen können.“
Rund 20 Mitglieder der Feuerwehr rückten dann Sonntagvormittag in drei Fahrzeugen aus. „Wir waren in zehn Minuten am Einsatzort.“
Das Fahrzeug wurde gesichert. Mit einer Seilwinde wurde der Traktor samt der Kippmulde dann wieder auf die Reifen gestellt. Dann wurde noch das Gelände gesäubert. „Ein Glas des Traktors ist zersprungen. Wir haben die Wiese mit einem Staubsauger gereinigt.“