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Bleiburger Primärversorgungszentrum bald in Betrieb

„Wir sind startklar“, sagt Hansjörg Szepannek, der Pressesprecher der Diakonie de La Tour, die das erste PVZ im Bezirk Völkermarkt betreiben wird.

Das neue PVZ von außen
© Petra Mörth
Ab 6. Oktober werden im neuen Primärversorgungszentrum in Bleiburg Patienten behandelt
Petra Mörth
Redakteurin Regionalredaktion Lavanttal & Völkermarkt

Nach dem Umbau der ehemaligen Geschäftsräumlichkeiten am 10.-Oktober-Platz 40 in Bleiburg/Pliberk fand kürzlich noch die Verhandlung für das sanitätsbehördliche Bewilligungsverfahren für das neue Primärversorgungszentrum (PVZ) statt, die sehr positiv verlaufen sei. „Wir sind startklar“, sagt Hansjörg Szepannek, der Pressesprecher der Diakonie de La Tour, die das erste PVZ im Bezirk Völkermarkt betreiben wird.

Es freuen sich schon alle und sind gespannt darauf, wie es werden wird.

— Nadine Puschl, PVZ-Managerin

Seit dem Baustart heuer im März entstanden ebenerdig auf rund 500 Quadratmetern Ordinations-, Behandlungs- und Therapieräume samt Warte- und Laborbereichen. Nahezu komplett sei auch das Team des multiprofessionellen Gesundheitszentrums mit Kassenvertrag, dem neben einer Allgemeinmedizinerin und einem Allgemeinmediziner auch ein Physiotherapeut, eine Klinische Psychologin sowie je eine Sozialarbeiterin und ein Sozialarbeiter in unterschiedlichem Stundenausmaß angehören. „Noch einmal ausgeschrieben werden müssen nur die Teilzeitstellen für Diätologie und Ergotherapie“, berichtet Szepannek. Patienten erhalten nach der Diagnose von den Allgemeinmedizinern alle zusätzlichen medizinischen Leistungen wie Behandlungen und Therapien nach internen Überweisungen mit der E-Card.

Schulungen und Workshops

Geöffnet haben wird das PVZ von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr insgesamt 60 Stunden pro Woche. Zum Kennenlernen gibt es für die Bevölkerung am 5. Oktober in der Zeit von 14 bis 18 Uhr noch einen Tag der offenen Tür. „Am 6. Oktober ab 7 Uhr ist unsere Tür dann für Patientinnen und Patienten geöffnet“, informiert der Diakonie-Pressesprecher. Im Vorfeld wird das multiprofessionelle Team neben Schulungen und Workshops in den nächsten eineinhalb Wochen auch noch sämtliche Abläufe im PVZ durchspielen. „Es freuen sich schon alle und sind gespannt darauf, wie es werden wird“, erzählt die künftige PVZ-Managerin Nadine Puschl, die von Beruf diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin ist.

Neben Puschl werden auch noch je ein diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger sowie eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie zwei Ordinationsassistentinnen in Vollzeit im PVZ der Diakonie in Bleiburg tätig sein.

Nadine Puschl ist die künftige Managerin des Primärversorgungszentrums der Diakonie in Bleiburg
© KK
Nadine Puschl ist die künftige Managerin des Primärversorgungszentrums der Diakonie in Bleiburg

Vonseiten der Diakonie de La Tour werden zwei Millionen Euro in das Südkärntner Primärversorgungszentrum investiert. Der Kärntner Gesundheitsfonds (KGF) stellt eine Anschubfinanzierung über 180.000 Euro bereit, zusätzlich konnten EU-Fördermittel von mehr als 700.000 Euro lukriert werden. Der laufende Betrieb wird gemeinsam von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), dem Land Kärnten und dem KGF getragen.