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Kroatischer Wetterdienst bittet Bürger und Touristen, Tornados zu melden

Um Unwetterwarnungen in Zukmunft zu verbessern, ruft der staatliche Dienst DHMZ dazu auf, Sichtungen von Wasserhosen zu melden. Diese will man dadurch besser erforschen.

Im Vorjahr wurde dieser Tornado an der Adria aufgenommen. Auch heuer gab es zahlreiche Sichtungen von Wasserhosen
© Glomex
Im Vorjahr wurde dieser Tornado an der Adria aufgenommen. Auch heuer gab es zahlreiche Sichtungen von Wasserhosen

Immer öfter werden die Küstenorte an der Adria von schweren Unwettern mit Sturzfluten und Wasserhosen getroffen. Erst diese Woche fegte ein solches Gewitter über die Obere Adria und richtete Schäden an. Unter anderem wurde in Rovinj eine riesige Wasserhose gesichtet.

Um solche Wetterphänomene besser erforschen und auf Basis der so erlangten Daten und Erkenntnisse künftig Unwetterwarnungen noch verbessern zu können, ruft der kroatische staatliche hydrometeorologische Dienst (DHMZ) jetzt alle Bürger und Touristen dazu auf, Sichtungen von Wasserhosen zu melden, wie Kristijan Antic in seinem Blog berichtet. Denn diese Tornados stellen eine besondere Gefahr dar. Sie können die gleiche Zerstörungskraft wie ein Tornado an Land entwickeln und kleine und mittelgroße Sportboote zum Kentern bringen, warnt der ADAC.

Wer eine Wasserhose beobachtet, soll die genauen Daten zu dieser Sichtung im Fragebogen der DHMZ eingeben, bitten die Forscher – wobei natürlich Sicherheit allerhöchste Priorität hat und man sich beim Fotografieren und Dokumentieren keinesfalls selbst in Gefahr begeben darf.

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Dadurch wird es den Meteorologen ermöglicht, ein genaueres Bild davon zu erhalten wie, wann und wo solche Wetterphänomene entstehen. Darüber hinaus fließen diese Daten auch direkt in die European Severe Weather Database (ESWD) ein, eine zentrale europäische Datenbank für Unwetterereignisse. Langfristig will man dadurch die Auswirkungen des Klimawandels auf lokale Wetterereignisse besser erforschen.