2:1! Der VSV erringt zum Start den ersten Saisonsieg
Die Adler führten in Vorarlberg verdient 2:0, mussten danach - auch oft in Unterzahl - leiden, holten aber drei Punkte. Wallenta und Teasdale trafen.
Vorarlberg hatte – wohlgemerkt früher – im Sommer vergleichbare Probleme bekanntgemacht wie der VSV, löste diese allerdings vor dem Saisonstart durch eine GmbH-Neugründung. Blau-Weiß gilt zumindest vorerst finanziell als abgesichert. Und gewann das Krisenduell mit dreieinhalb Linien – Alex Wall, Thomas Vallant und Alexander Rauchenwald fehlen noch – beim 1000. Ligaspiel von John Hughes und begleitet von „Villach wird nie untergeh‘n“-Rufen tapferer Schlachtenbummler im Ländle mit 2:1.
Besorgniserregend in Hinblick aufs Derby am Mittwoch in Klagenfurt war zwar, dass Villach ganze 14 Strafminuten verbüßte, Vorarlberg agierte aber einfallslos. Joel Teasdale traf sogar in der fünften Unterzahl der Partie (32.) zum 2:0. Davor hatte Elias Wallenta in Vorarlberger Koproduktion mit Julian Metzler das erste VSV-Saisontor erzielt (15.).
Der Anschluss durch Ex-Adler Guus van Nes (40.) blieb wirkungslos. Im Schlussdrittel zeigten die Villacher, wie zuvor nur in Unterzahl, defensive Stabilität, Keeper Joe Cannata war nicht mehr zu überwinden. „Es hat Spaß gemacht, hier zu spielen. Es war nicht leicht, ohne Spielfluss auch anstrengend, weil die Partie so umkämpft war“, sagte Rückkehrer Metzler an alter Wirkungsstätte, fügte aber an: „Wichtig sind die Punkte.“