43-jähriger Kärntner wurde tot aus der Drau geborgen
Am vergangenen Wochenende ging ein Kärntner im Völkermarkter Stausee unter, während er zu einem Boot schwimmen wollte. Jetzt wurde der Leichnam des Mannes gefunden.

Ein tragisches Unglück ereignete sich vergangene Woche in der Nacht auf Samstag am Völkermarkter Stausee. Ein 43-jähriger Mann aus dem Bezirk St. Veit/Glan wollte von einem Fischersteg aus zu einem etwa 50 Meter entfernten Kajütenboot schwimmen, als er plötzlich unterging. Seither fehlte vom Kärntner jede Spur. Trotz mehrerer großangelegter Suchaktionen konnte der 43-Jährige im Wasser der Drau nicht gefunden werden.
Erst am Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr fanden Fischer den Leichnam des Mannes. Dieser trieb im Bereich Pribelsdorf im Wasser. Die Polizei leitete sofort kriminalpolizeiliche Untersuchungen zur Ermittlung ein. Als Todesursache wurde „Tod durch Ertrinken“ festgestellt. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es keine.
Der Mann war am 12. September gemeinsam mit seiner 32-jährigen Lebensgefährtin am Völkermarkter Stausee. Die Frau befand sich gerade mit einem 64-jährigen Fischer auf einem Kajütenboot, als der Mann vom Steg aus ins Wasser sprang und zum Boot schwimmen wollte. Auch die Frau sprang in die Drau und schwamm ihrem Partner entgegen. Doch plötzlich ging der Mann unter. Seine Lebensgefährtin wollte ihn noch über Wasser halten, ging jedoch mit ihm unter. Dem Fischer gelang es noch, die Frau zu erreichen, zu sichern und ins Boot zu holen. Doch für den 43-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er ertrank und wurde jetzt, sechs Tage später, tot aufgefunden.