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Er ging plötzlich unter: Weiter Suche nach vermisstem Kärntner

43-jähriger Kärntner wollte Samstagnacht im Völkermarkter Stausee zu einem Boot schwimmen. Die Polizei war am Montag erneut im Bereich der Unglückstelle im Einsatz.

Der Einsatz in der Nacht des Unglücks in Unterkärnten
© ÖWR
Der Einsatz in der Nacht des Unglücks in Unterkärnten
Manuela Kalser
Redakteurin, Bundesland Kärnten

Dramatische Szenen spielten sich Samstagnacht im Völkermarkter Stausee ab: Ein Mann (43) aus dem Bezirk St. Veit wollte nach bisherigen Ermittlungen von einem Fischersteg zu einem etwa 25 Meter entfernten Kajütenboot schwimmen. Seitdem ist der Kärntner vermisst, die Einsatzkräfte rechnen mit dem Schlimmsten. Polizeisprecher Werner Pucher sagt am Montagvormittag: „Wir halten mit dem Polizeiboot weiter Nachschau nach dem Mann.“

Was man bisher zu dem Unfallhergang weiß ist Folgendes: Auf dem Boot, zu dem der Mann schwimmen wollte, befanden seine Freundin (32) und ein Fischer (64). Die Frau sprang ins Wasser und wollte ihrem Partner entgegenschwimmen. Der 43-Jährige ging plötzlich unter. Seine Freundin versuchte noch, ihn festzuhalten und zu retten. Doch leider vergebens. Sie ging selbst unter und musste schließlich vom Fischer gerettet und ins Boot gezogen werden.

Neue Erkenntnisse gibt es bisher nicht, sagt Pucher. Eine große Suchaktion der Österreichischen Wasserrettung (ÖWR), mehrere Freiwillige Feuerwehren, Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und der Polizei blieb ergebnislos, weil im betreffenden Bereich der Drau das Wasser sehr trüb ist. Vorerst ist die Polizei noch im Bereich der Unglücksstelle im Einsatz.