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Bratwurst, Brad Binder und Pannen: Das war der Moped-Grand Prix in Spielberg

Rund 250 Moped-Fahrer eröffneten am Donnerstag die Rennstrecke im Vorfeld der MotoGP. Neben vielen Fans in teils kuriosen Kostümen mischten sich auch einige Stars unter die Teilnehmer.

Die viel fotografierte Bratwurst auf der Strecke
© Richard Purgstaller
Die viel fotografierte Bratwurst auf der Strecke
Sarah Ruckhofer
Stv. Ressortleiterin Regionalredaktionen Steiermark, Teamleiterin Regionalredaktion Murtal & Murau

Der Nieselregen konnte den Mopedliebhabern nichts anhaben: Rund 250 Fans mit ihren teils historischen Mopeds fanden sich am Donnerstagnachmittag in Spielberg ein. „Wir sind das zweite Mal dabei“, erzählen die Tiroler Rudi, Arno, Florian und Christoph. Der Moped-Grand Prix, der seit drei Jahren das MotoGP-Wochenende am Red Bull Ring eröffnet, ist für die vier Freunde mit ihren auffälligen Hörner-Helmen ein Mitgrund, überhaupt in die Steiermark zu kommen.

Überhaupt ist der Moped-Grand Prix nicht nur für Zuschauer ein Spaß, für viele Teilnehmer ist es der heimliche Höhepunkt des Wochenendes. „Und wenn es noch so schüttet, diesen Spaß lassen wir uns nicht entgehen“, sagen Daniela und Darian aus Wien. Ihr „Moperl“ ziert ein kleiner Blumenstrauß – unauffällig im Vergleich zu manch anderen Teilnehmern. Riesige Kuscheltiere, Fahnen oder eine ganze Bierkiste – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ganz vorne mit dabei: Die Bratwurst im überdimensionierten Ganzkörperkostüm, die alle Blicke auf sie zog. Perfekte Werbung für das deutsche Bratwurstmuseum, das sein Maskottchen in die Steiermark schickte.

Die vier Tiroler Rudi, Arno, Florian und Christoph fielen auf
© Richard Purgstaller
Die vier Tiroler Rudi, Arno, Florian und Christoph fielen auf

Kurz vor Start des Moped-Grand Prix mischten sich dann auch einige Stars der MotoGP unter die Teilnehmer: Pedro Acosta, Raúl Fernández, Brad Binder, Álex Márquez, Toprak Razgatlıoğlu und Aleix Espargaró gaben auf ihren Mopeds ebenso Gas wie Rookie Leo Rammerstorfer, Freestyle-Motocross-Fahrer Johannes Wibmer,  Eisspeedway-Legende Franky Zorn und Trial-Freestyler Adrian Guggemos. Zum Start schafften es letztlich nicht alle Mopeds, bei einigen gab der Motor schon am Parkplatz auf. Mit Starthilfe ging es in den meisten Fällen dann aber doch – und mehr als 250 Fans lieferten sich spaßige Rennen

Die besten Fotos vom Moped-GP

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