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In einfacher Sprache: Wie viel Künstliche Intelligenz in der Schule ist gut?

Zum Schul-Beginn ist auch die Künstliche Intelligenz sehr wichtig. Es wird Änderungen in der Schule geben.

© KLZ / Lukas Moser
Übersetzer: Team Kleine Zeitung Inklusiv

Mit Künstlicher Intelligenz können Computer Aufgaben erledigen, für die normalerweise das Denken von Menschen notwendig ist.

Die Abkürzung für Künstliche Intelligenz ist KI.

KI-Programme sind zum Beispiel ChatGPT, Claude oder Gemini.

ChatGPT wird so gesprochen: Tschät-Tschi-Pi-Ti

Claude wird so gesprochen: Klod

Gemini wird so gesprochen: Dschemenei

Am Montag, dem 14.9.2026, beginnt in Kärnten wieder die Schule.

Damit sind auch in Kärnten die Sommer-Ferien vorbei.

Für fast 68.000 Schüler in Kärnten beginnt wieder die Schule.

Auch über 7.300 Lehrer müssen wieder in die Schule.

Heuer wird KI ein wichtiges Thema in der Schule sein.

In den Schulen wird schon mit KI gearbeitet.

Es gibt aber noch keine passenden Regeln.

Viele Dinge sind noch nicht geklärt.

Zum Beispiel:

·      Wie dürfen Schüler KI für Haus-Aufgaben verwenden?

·      Ist KI bei Prüfungen erlaubt?

·      Lehrer wissen nicht immer, ob der Schüler oder die KI einen Text geschrieben hat.
Was sollen die Lehrer mit diesen Texten machen?

Wie viel KI ist erlaubt?

Die Schulen brauchen dringend Regeln.

Das sagt Peter Reichmann.

Reichmann ist Bildungs-Landesrat von Kärnten.

Ein Landes-Rat ist in der Landes-Regierung für ein bestimmtes Thema zuständig.

Die Schulen brauchen Sicherheit, wie man mit KI umgeht.

Deshalb sind Regeln wichtig.

Das sagte Reichmann am Dienstag, dem 8.9.2026, in einer Presse-Konferenz zum Schul-Start in der Mittel-Schule St. Ruprecht in Klagenfurt.

Viele Entscheidungen trifft die Bundes-Regierung.

Das heißt: Bildungs-Minister Christoph Wiederkehr entscheidet mit seinem Team.

Kärnten will aber selbst auch Regeln für die KI machen.

In Kärnten will man gemeinsam mit der Pädagogischen Hoch-Schule Fort-Bildungen, Unterrichts-Material und Unterstützung für Lehrer machen.

Reichmann denkt, dass die KI sich aus der Schule nicht fernhalten lässt.

Deshalb ist es wichtig, Schülern und Lehrern den Umgang mit der KI zu zeigen.

Vorsichtiger Umgang mit digitalen Geräten

Auch der Daten-Schutz ist wichtig.

Das heißt: Es ist wichtig, dass man mit den Daten vorsichtig umgeht.

Deshalb wird zum Beispiel das KI-Programm Claude empfohlen.

Bei Claude werden die Daten in Europa und nicht zum Beispiel in den USA gespeichert.

Man muss darauf achten, wo Programme die Daten speichern und verarbeiten.

Die Schüler sollen digitale Geräte weniger nutzen.

Das sagt Reichmann.

Reichmann findet es gut, dass die Schüler erst später Tablets (gesprochen: Teblets) nutzen.

Ein Tablet ist ein kleiner, flacher Computer, der meistens mit dem Finger bedient wird.

Bei Kindern macht es einen Unterschied, wie sie ein Tablet benutzen.

Also, ob sie Lern-Programme oder Soziale Medien verwenden.

Soziale Medien sind zum Beispiel Facebook (gesprochen: Fehsbuck), Instagram oder TikTok.

Vor allem für jüngere Kinder sind klare Grenzen wichtig.

Neuheit nach Suspendierung

Schüler werden ab diesem Schul-Jahr nach einer Suspendierung begleitet.

Eine Suspendierung bedeutet, dass ein Schüler für eine bestimmte Zeit nicht in die Schule gehen darf.

Das passiert zum Beispiel, wenn ein Schüler sehr schwer die Regeln verletzt.

Nach der Suspendierung wird mit dem Schüler besprochen, wie es in Zukunft weitergeht.

Wenn die Schüler sich falsch verhalten, muss man etwas tun.

Diese Schüler sollen aber trotzdem in einer Schule bleiben.

Auch Schul-Leiter bekommen mehr Unterstützung bei Verwaltungs-Aufgaben.

Verwaltungs-Aufgaben sind zum Beispiel Büro-Arbeit oder der Umgang mit dem Geld einer Schule.

Das sagt Reichmann.

Sommer-Schulen werden beliebter

Am 8.9.2026 wurden auch die wichtigsten Zahlen zum Beginn vom Schul-Jahr vorgestellt.

·      Es gibt 67.400 Schüler.

·      Davon gehen 42.000 Schüler in eine Pflicht-Schule.

·      Und 25.000 Schüler gehen in eine höhere Schule.

·      Es gibt 7.340 Lehrer.

·      Und es gibt 364 Schulen in Kärnten.

In Kärnten konnten alle Lehrer-Stellen mit neuen Lehrern besetzt werden.

Das sagt Robert Derhaschnig.

Derhaschnig ist Präsidial-Leiter der Bildungs-Direktion für Kärnten.

Der Präsidial-Leiter ist für die Verwaltung der Bildungs-Direktion zuständig.

An manchen Orten oder für manche Stellen hat es nicht so viele Bewerbungen gegeben.

Es wurden aber für alle Schul-Klassen in Kärnten Lehrer gefunden.

In diesem Jahr gab es mehr Anmeldungen für die Sommer-Schule.

Ungefähr 4.400 Schüler waren zur Sommer-Schule angemeldet.

Das ist viel mehr als im letzten Jahr.

Die Bildungs-Direktion ist damit sehr zufrieden.

Es gibt nur wenige Schüler, die trotz Anmeldung nicht zur Sommer-Schule gekommen sind.

Das sagt Derhaschnig.

Hier geht´s zum Originalbericht: