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In Sittersdorf entsteht eine neue Mobilitätsdrehscheibe

Die Gemeinde errichtet im Ortszentrum an der Seeberg Straße um rund 400.000 Euro einen modernen Knotenpunkt, an dem bis zu vier Busse zugleich halten können.

Das betreffende Grundstück, auf dem die Mobilitätsdrehscheibe entstehen soll
© Petra Mörth
Das Grundstück im Ausmaß von rund 1500 Quadratmetern befindet sich südwestlich des Gemeindeamtes neben dem Adeg-Markt an der Seeberg Straße
Petra Mörth
Redakteurin Regionalredaktion Lavanttal & Völkermarkt

In Sittersdorf/Žitara vas kreuzen sich vier regionale Linien der Postbus AG, die bisher an unterschiedlichen Haltestellen im Gemeindegebiet stehen geblieben sind. Wegen des nicht mehr zeitgemäßen Zustandes der einzelnen Stationen entschied sich der Sittersdorfer Gemeinderat einstimmig dazu, eine neue zentral gelegene Mobilitätsdrehscheibe zu errichten.

In den kommenden Wochen folgen weitere Gespräche zur Finanzierung des Vorhabens mit dem Land Kärnten.

— Gerhard Koller (SPÖ), Bürgermeister von Sittersdorf

Dafür erwarb die Südkärntner Gemeinde kürzlich zu einem nicht genannten Preis ein Grundstück im Ausmaß von rund 1500 Quadratmetern, das sich südwestlich des Gemeindeamtes neben dem Adeg-Markt direkt an der Seeberg Straße (B 82) befindet. „Auf dieser Fläche entsteht ein moderner Mobilitätsknotenpunkt mit einer zeitgemäßen Bushaltestelle, die künftig von sämtlichen Buslinien angefahren werden soll“, berichtet Bürgermeister Gerhard Koller (SPÖ) von dem geplanten Vorhaben. Aufgrund der „strategischen Lage“ der 1900-Einwohner-Gemeinde im Jauntal soll die neue Drehscheibe auch eine überregionale Anbindung an bestehende Mobilitätsangebote des Öffentlichen Verkehrs ermöglichen.

Bürgermeister Gerhard Koller (SPÖ) wird noch weitere Gespräche zur Finanzierung der neuen Mobilitätsdrehscheibe mit Vertretern des Landes Kärnten führen
© (c) evmedia/KK
Bürgermeister Gerhard Koller (SPÖ) wird noch weitere Gespräche zur Finanzierung der neuen Mobilitätsdrehscheibe mit Vertretern des Landes Kärnten führen

Fertigstellung für 2027 geplant

Konkret soll der Knotenpunkt über eine moderne Infrastruktur verfügen – wie etwa einen Haltebereich für bis zu maximal vier Busse mit elektronischen Anzeigen und überdachten Sitzgelegenheiten. „Ergänzend sind auch Park&Ride-Flächen sowie eine Radabstellanlage vorgesehen“, fährt Koller fort. Mit der Umsetzung des derzeit noch in der Planungsphase befindlichen Projektes begonnen werden soll laut dem Sittersdorfer Bürgermeister bereits im Frühjahr nächsten Jahres. „Die Fertigstellung soll danach auch noch im Jahr 2027 erfolgen“, nennt er das anvisierte Ziel. Nach der Inbetriebnahme der neuen Mobilitätsdrehscheibe sollen im Gegenzug die bestehenden Haltestellen beim Gasthaus Rose und bei der Ortsausfahrt aufgelöst werden.

Die Haltestelle beim Gasthaus Rose soll neben jener bei der Ortsausfahrt nach der Fertigstellung des neuen Mobilitätsknotenpunktes aufgelöst werden
© Petra Mörth
Die Haltestelle beim Gasthaus Rose soll neben jener bei der Ortsausfahrt nach der Fertigstellung des neuen Mobilitätsknotenpunktes aufgelöst werden

Die vorläufige Kostenschätzung für das Projekt beträgt rund 400.000 Euro. „In den kommenden Wochen folgen weitere Gespräche zur Finanzierung des Vorhabens mit dem Land Kärnten“, sagt der Sittersdorfer Bürgermeister.