Hier kommen Jugendliche ihrem Traumjob einen Schritt näher
Am 2. und 9. Oktober finden Bildungsmessen in Deutschlandsberg und Leibnitz mit rund 70 Ausstellern statt. Was Jugendliche dort erwartet.
Pflichtschuljahre absolviert – und nun? Vor dieser Frage stehen jedes Jahr zig junge Menschen in der Südweststeiermark. Um ihnen Orientierung bei der Antwortfindung zu geben, organisiert das Regionalmanagement Südweststeiermark die Bildungsmessen. Am 2. Oktober öffnen die Koralmhalle in Deutschlandsberg und am 9. Oktober die Reinhold-Heidinger-Sporthalle in Leibnitz ihre Tore und bieten Unternehmen, Institutionen, Schulen und jungen Menschen die Chance, sich zu vernetzen.
Rund 70 Aussteller sind vertreten und geben Einblicke in ihre Angebote. Darunter sind auch einige offene Lehrstellen: „Unser duales Ausbildungssystem wird weltweit bestaunt, daher wollen wir mit unseren Leitbetrieben vorangehen und die Lehrlinge, auch mit den Lehrlingsbewerben, besser vor den Vorhang holen“, sagt Joachim Schnabel, stellvertretender Vorsitzender des Regionalverbandes.
Unser duales Ausbildungssystem wird weltweit bestaunt, daher wollen wir mit unseren Leitbetrieben vorangehen und die Lehrlinge besser vor den Vorhang holen.
— NRAbg. Bgm. Joachim Schnabel, Stv. Vorsitzender des Regionalverbandes
Im Rahmen jener Bewerbe haben Auszubildende aus den Deutschlandsberger Betrieben SVI, Grünewald, TCM, Raiffeisenbank und Hagebau Wallner Projekte auf die Beine gestellt, die auf der Messe in der Koralmhalle präsentiert und bewertet werden.
Neue Website und Infoabende
Details zu den Messen und deren Programm sowie wichtige allgemeine Termine und Infos findet man auf der neuen Website bildungsmessen.at. Am 1. Oktober und am 8. Oktober finden zudem Infoabende für Eltern und Bezugspersonen in der Wirtschaftskammer Deutschlandsberg bzw. Leibnitz statt.
„Die Bildungsmessen zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten für junge Menschen in unserer Region sind. Wir wollen dazu beitragen, dass junge Menschen ihre Chancen kennen und ihre Zukunft in der Südweststeiermark gestalten können“, so Gerhard Hirschmann, Regionsvorsitzender.
30 Jahre Regionalmanagement Südweststeiermark
Mit einer multimedialen Ausstellung im Greith Haus in St. Ulrich in Greith, Gemeinde St. Martin im Sulmtal, feiert das Regionalmanagement Südweststeiermark außerdem 2026 sein 30-jähriges Bestehen. Damit soll ein Teil jener Personen vor den Vorhang geholt werden, die an den Projekten und der Entwicklung der Region mitgewirkt haben.
Wir möchten zeigen, was möglich ist, wenn man einen langen Atem hat und gemeinsam an einem Strang zieht.
— NRAbg. Bgm. Joachim Schnabel, Stv. Vorsitzender des Regionalverbandes
Die Ausstellung, die sowohl Fotografien, Kurzvideos und sieben Podcasts beinhaltet, wird am 11. November eröffnet und soll dann an andere Standorte weiterziehen. Als Kuratorin fungiert Nina Ortner, die bereits jahrelang im Stieglerhaus in St. Stefan ob Stainz tätig war. „Wir möchten zeigen, was möglich ist, wenn man einen langen Atem hat und gemeinsam an einem Strang zieht“, ergänzt Schnabel.