Rassismus-Vorwurf: Klarstellung von Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch
Der Salzburger sah sich nach einer Wortmeldung zu Oumar Diakité mit Kritik konfrontiert, zu der er am Rande der PK vor dem Spiel gegen Stade Rennes Stellung bezog.
Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch sieht sich derzeit mit einem Rassismus-Vorwurf konfrontiert, zu dem er sich genötigt sah, gleich zu Beginn seiner Pressekonferenz vor dem Europa-League-Duell gegen Stade Rennes Stellung zu beziehen.
Grund ist eine verunglückte Formulierung bei seinem Medientermin vor dem Spiel gegen den LASK in Zusammenhang mit Stürmer Oumar Diakité, als der Salzburger von einer „menschlichen Fähigkeit und Fertigkeit, die ich bei Afrikanern kaum so gesehen habe“ sprach.
Auf die folgende Aufregung in sozialen Netzwerken meinte Ingolitsch am Dienstag: „Es ist mir wichtig, dass wir kurz Raum finden für eine Aussage, die ich in der Pressekonferenz vor dem LASK-Spiel zu Oumar Diakité getätigt habe. Es war einzig und allein meine Intention zu unterstreichen, welche außergewöhnliche Sprachbegabung und welche Anpassungsfähigkeit Oumar hat und nicht andere Menschen damit zu diskriminieren. Deswegen ist es mir wichtig, diese Gelegenheit noch einmal zu nützen, damit es zu keiner Desorientierung kommt.“
Ingolitsch betreute Diakité einst bereits beim FC Liefering und setzte sich sehr für seine Verpflichtung ein. In seiner Trainerkarriere hatte er zudem mit diversen afrikanischstämmigen Spielern zu tun, die er förderte.