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Mordfall Draubrücke: Ermittler werten nun Handydaten aus

Eine junge Frau wurde in der Villacher Innenstadt getötet. Die 28-Jährige starb vermutlich an einem Tritt gegen die Milz. Ihr Freund sitzt in Untersuchungshaft.

Kerzen und Blumen erinnern an die Frau
© KLZ/Wiesflecker
Kerzen und Blumen erinnern an die Frau

Wer hatte mit wem Kontakt? Was wurde geschrieben? Hat man sich über den Tod jener jungen Frau ausgetauscht, die am 21. August unter der Draubrücke verstarb? Die Handys einer Runde von rund fünf Personen, die sich dort davor zum Feiern getroffen haben, wurden von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt und werden derzeit von den Ermittlern ausgewertet. Man erhofft sich dadurch auch Einblick in die Drogenszene, der Opfer und Verdächtiger angehört haben sollen.

Der 39-Jährige sitzt in Untersuchungshaft und leugnet die Tat weiterhin. Der Mann, er spricht von einem Unfall, soll seine Freundin mit einem Tritt gegen den Milzberich getötet haben. „Für uns ist der Tathergang grundsätzlich klar. Der Verdacht hat sich immer weiter erhärtet, wie auch das Obduktionsergebnis gezeigt hat. Wir sammeln weiterhin Beweise, die auch bei einem Gerichtsprozess zum Tragen kommen können“, sagt Guido Schützelhofer vom Landeskriminalamt. Vermutlich wird ein Geschworenengericht über Schuld oder Unschuld des Verdächtigen entscheiden müssen. Die Ermittlungen werden weiterhin wegen Mordes und nicht wegen fahrlässiger Tötung geführt.