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Pause von Marcel Sabitzer und andere offene ÖFB-Fragen

Teamchef Ralf Rangnick ist gefragt, bei der Kaderbekanntgabe für die Nations League Einblicke in seine personellen Zukunftspläne zu geben.

Wen nominiert Ralf Rangnick?
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Wen nominiert Ralf Rangnick?

Der Fakt, dass Marko Arnautovic ab diesem Herbst nicht mehr für Österreichs Nationalteam auflaufen wird, war bereits vor der WM klar. Nun steht auch fest, dass Marcel Sabitzer eine vorübergehende ÖFB-Pause einlegen wird.

Im Rahmen der Kaderbekanntgabe für den Auftakt in die Nations League (14 Uhr, ORF Sport+ live) wird es die Aufgabe von Teamchef Ralf Rangnick sein, weitere Aufschlüsse darüber zu geben, wie er sich die mittelfristige Zukunft des A-Teams vorstellt. Auch neben der Personalie Sabitzer gibt es Fragezeichen.

Das WM-Aus gegen Spanien war das vorerst letzte Länderspiel von Marcel Sabitzer
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Das WM-Aus gegen Spanien war das vorerst letzte Länderspiel von Marcel Sabitzer

Die Causa Sabitzer: Am Sonntag gab der ÖFB bekannt, dass der Steirer im Herbst nicht für das Nationalteam auflaufen wird. Der Dortmund-Legionär reagiert damit auf die Belastung der vergangenen Jahre. Aufgrund von EM 2024, Klub-WM 2025 und WM 2026 habe er praktisch drei Saisonen durchgespielt. Auch in dieser Spielzeit wartet beim BVB national wie international ein Mammutprogramm. „Ich bin 32 Jahre alt, will noch einige Jahre auf höchstem Niveau Fußball spielen und muss mit meinen Kräften sorgsam umgehen“, sagt Sabitzer. Die Vereinbarung mit Rangnick sieht vor, dass man Anfang 2027 gemeinsam bewerten werde, ob der 102-fache Internationale zur EM-Qualifikation zurückkehrt. „Ich freue mich jedenfalls, dass Marcel grundsätzlich wieder zur Verfügung stehen wird, wenn wir ihn brauchen. Das zeigt mir, wie wichtig ihm das Nationalteam nach wie vor ist“, ist der Chefcoach jedenfalls hoffnungsfroh, dass Sabitzers letztes Match im ÖFB-Trikot erst bevorsteht.

Wie geht es mit dem vereinslosen David Alaba weiter?
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Wie geht es mit dem vereinslosen David Alaba weiter?

David Alabas Zukunft: Mit Arnautovic und Sabitzer stehen zwei potenzielle Spielführer zumindest derzeit nicht zur Verfügung. Wie es mit dem offiziellen Kapitän weitergeht, ist offen. David Alaba ist weiterhin vereinslos. Sein letztes Pflichtspiel bestritt er Anfang Juli beim WM-Aus gegen Spanien. An Gerüchten, wohin es den 34-Jährigen auf Vereinsebene verschlägt, mangelte es in den letzten Wochen nicht. Ein Abschluss ließ bislang vergeblich auf sich warten. Österreichs erfolgreichster Fußballer aller Zeiten hat sich bislang nicht zu seinen Zukunftsplänen im Nationalteam geäußert. Rangnick wird eine Antwort auf diese offene Frage liefern müssen.

Alexander Schlager war einer der Gewinner der WM
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Alexander Schlager war einer der Gewinner der WM

Die Tormann-Frage: Allzu viele klare Gewinner hatte die WM aus rot-weiß-roter Sicht nicht zu bieten. Alexander Schlager gehörte zweifelsohne dazu. Der Tormann rechtfertigte seine Rolle als Nummer eins mit guten Leistungen. Die T-Frage könnte somit nachhaltig beantwortet sein, aber inzwischen scheint es zur ÖFB-Tradition zu gehören, dass es sich hierbei um ein Dauerrätsel handelt. Schlager ist bei seinem neuen Arbeitgeber Werder Bremen nur die Nummer zwei. Es wird spannend, ob Rangnick ihm trotzdem die Stange hält. Mit Florian Wiegele (Viktoria Pilsen) und Patrick Pentz (Bröndby) sind die anderen beiden WM-Goalies bei ihren Klubs gesetzt. Möchte der Teamchef den Versuch starten, eine jüngere und langfristige Nummer eins zu etablieren, wäre die Gelegenheit so gesehen günstig. Weitere Alternativen neben Wiegele? Mit Lukas Jungwirth (22, LASK) und Christian Zawieschitzky (19, Salzburg) setzen die derzeitigen Topklubs der Bundesliga auf talentierte heimische Kräfte. Nikolas Polster (24) versucht es bei Nijmegen in den Niederlanden. Nicolas Kristof (26) ist die Nummer eins des deutschen Sensations-Aufsteigers Elversberg.

Hertha-Legionär Oluwaseun Adewumi ist derzeit in aller Munde
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Hertha-Legionär Oluwaseun Adewumi ist derzeit in aller Munde

Wie sehr wird verjüngt? Der Zeitpunkt erscheint generell günstig, um einige neue Gesichter dazuzuholen. Der erste Lehrgang nach einem Großereignis ist traditionell der Startschuss für eine neue Kampagne. Der Kader benötigt frischen Wind, und Rangnick macht sich von potenziellen Kader-Ergänzungen gerne im Training ein persönliches Bild – eine bessere Gelegenheit als einen zweiwöchigen Lehrgang mit gleich vier Partien gibt es kaum. Dass es Änderungen geben wird, sollte außer Frage stehen. Die Frage ist eher, ob Rangnick eher behutsam oder doch ein wenig radikaler vorgehen wird und das eine oder andere Juwel recht früh befördert. Der Kärntner Salzburg-Kicker Nikolas Veratschnig hat bereits in der Vergangenheit angeklopft. Sturm-Youngster Jacob Hödl oder Oluwaseun Adewumi – aufgezeigt haben in der noch jungen Saison einige Kandidaten. Letzterer erzielte beim deutschen Zweitligisten Hertha BSC bereits drei Tore und würde den Kader vor allem mit dringend benötigtem Speed bereichern.