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China will mehr Handel und KI-Kooperation der BRICS-Länder

China will die Zusammenarbeit in der erweiterten BRICS-Staatengruppe mit neuen Initiativen in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Handel vertiefen. Zum Abschluss des jährlichen BRICS-Gipfeltreffens im indischen Neu-Delhi schlug Chinas Präsident Xi Jinping am Sonntag u. a. eine "BRICS-KI-Open-Source-Zone" vor. Über diese Plattform für frei zugängliche Software sollen die Mitgliedsländer bei Künstlicher Intelligenz (KI) und großen Sprachmodellen enger kooperieren.

Zudem regte Xi eine Partnerschaft für Sonderwirtschaftszonen sowie ein Forum für den Dienstleistungshandel im kommenden Jahr an. Der Erfolg der Initiative für ein erweitertes BRICS-Bündnis hänge davon ab, ein solides Fundament für eine pragmatische Zusammenarbeit zu legen, sagte Xi der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge.

Am Samstag hatten sich die Staats- und Regierungschefs des Bündnisses führender Schwellenländer in einer gemeinsamen Erklärung besorgt über die Eskalation im Nahen Osten geäußert und zu maximaler Zurückhaltung aufgerufen. Am Rande des Treffens kam es zudem zu einem Gespräch zwischen dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian und dem Kronprinzen von Abu Dhabi, Sheikh Khaled bin Mohamed bin Zayed Al-Nahyan. Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete das Bündnis als treibende Kraft für eine gerechtere, multipolare Weltordnung.

Die BRICS-Gruppe war vor zwei Jahrzehnten von Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika gegründet worden, um ein Gegengewicht zu den USA zu bilden. Inzwischen gehören der Allianz auch Ägypten, Äthiopien, Indonesien, der Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate an.