Die Schlussoffensive kam zu spät
Drittes Spiel in der Champions Hockey League, zweite Niederlage. Der KAC unterlag bei Storhamar 1:2.

Die Partie des KAC gegen Storhamar, sie wurde als „Schnittpartie“ bezeichnet. Will man in der Champions Hockey League die Play-offs erreichen, dann ist ein Sieg beim norwegischen Meister fast Pflicht. In der Nordlichthalle, dem größten Holzgebäude Nordeuropas, fehlte den Rotjacken aber oftmals der Durchblick.
Von Anfang übernahmen die Hausherren klar das Kommando, hatten mehr Spielanteile, überbrückten die neutrale Zone gut. Und wenn sie sich im Verteidigungsdrittel des KAC festsetzten, waren sie gefährlich. Storhamar brachte die Scheibe schnell vors Tor, erkämpfte sich die Rebounds. So fiel auch das 0:1: Schuss von der blauen Linie, der starke Florian Vorauer im Gehäuse der Rotjacken wehrte kurz ab, aber Isac Skedung war zur Stelle (7.).
Im Mitteldrittel änderte sich nichts am Bild, Storhamar blieb am Drücker, traf zum 0:2. Will MacKinnon verlor an der blauen Linie im Angriffsdrittel die Scheibe. Die Norweger konterten bilderbuchmäßig, Stian Nystuen schloss den Angriff ab (34.).
Der KAC blieb offensiv zu harmlos. Einziger Lichtblick: die Linie mit Raphael Herburger, Thomas Hundertpfund und Finn van Ee. Fast logisch, dass sie es war, die den Anschlusstreffer für die Klagenfurter erzielte. Nach einem Schuss von der blauen Linie sprang die Scheibe über Umwege zu Herburger, der aus kurzer Distanz nicht lange fackelte (45.). Der KAC nahm nun Fahrt auf, gab ordentlich Gas, nahm 90 Sekunden vor Schluss auch Vorauer raus. Es blieb aber beim 1:2.
Weiter geht‘s bereits am Samstag (17 Uhr) mit dem Auswärtsspiel gegen die Kölner Haie in Krefeld.