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Neue Zahnarztpraxis mit Kassenvertrag eröffnet in Villach

Nach dreieinhalb Jahren in einer Gemeinschaftspraxis in Feistritz/Drau übernimmt Felix Schultschik eine Kassenstelle in Villach. Er war der jüngste Zahnmediziner Kärntens.

Ein Mann mit Brille und weißem Poloshirt lächelt in die Kamera
© KK/Privat
Felix Schultschik nimmt ab 15. September Terminanfragen an, eröffnet wird die Praxis ab Anfang Oktober
Klaus Steiner
Regionalbüro Villach

Anfang Oktober beginnt für den gebürtigen Villacher Felix Schultschik ein neuer Abschnitt. Der 29-jährige Zahnarzt eröffnet in Villach seine eigene Ordination und übernimmt die Kassenplanstelle, die nach Michael Thom neu vergeben wurde. Er mietet sich dafür in die Praxisräume von Kollege Gerald Kienreich in der Brauhausgasse 18 ein.

Nach der Matura studierte Schultschik in Graz Zahnmedizin und Mundgesundheit und schloss als Jahrgangsbester und jüngster Zahnarzt Kärntens sein Studium ab. Beruflich führte ihn der Weg zunächst nach Feistritz/Drau, wo er ab Jänner 2023 dreieinhalb Jahre in einer Gemeinschaftspraxis mit Andreas Schaller arbeitete. „Ich bin sehr dankbar für die Zusammenarbeit. Dort habe ich sehr viel Erfahrung sammeln können“, sagt Schultschik. Seine bisherigen Mitarbeiterinnen wechseln mit ihm nach Villach.

„Wichtig ist die Kommunikation, um Ängste abzubauen“

Fachlich deckt er nahezu das gesamte Spektrum der Zahnmedizin ab, von konservierenden bis zu chirurgischen Behandlungen. Dazu kommen Zahnlücken sowie prothetisch-restaurative Eingriffe. Kieferorthopädie bietet er nicht an. Erfahrung hat Schultschik auch mit Kindern und Angstpatienten gesammelt. Besonders wichtig ist ihm dabei die Kommunikation. „Wichtig ist, dass man mit der Person am Sessel bespricht, was gemacht wird, damit sie weiß, was im Mund vor sich geht.“

Für den jungen Arzt ist offene Kommunikation wichtig am Zahnarztstuhl
© KK/Privat
Für den jungen Arzt ist offene Kommunikation wichtig am Zahnarztstuhl

Auf die Frage, wo ein Zahnarzt zum Zahnarzt geht, gibt der 29-Jährige eine verblüffende Antwort. Er habe seit Beginn seiner medizinischen Laufbahn noch nie eine Behandlung gebraucht. Füllungen habe er keine, Beschwerden ebenfalls nicht. „Man sagt ja, Medizinier seien die schlimmsten Patienten“, lacht Schultschik. Sollte er doch einmal Hilfe brauchen, gibt es Hilfe in der näheren Verwandtschaft.

Sein Rezept für gesunde Zähne beginnt in der Kindheit. „Meine Eltern haben mir früh das richtige Zähneputzen beigebracht.“ Dazu kommen tägliche Mundhygiene und die richtige Ernährung. Vor allem zuckerhaltige Getränke seien problematisch, wenn Zucker immer wieder an die Zähne gelangt. Abseits der Ordination gehört seine Zeit aktuell vor allem seiner zweijährigen Tochter.

Terminreservierungen sind ab Dienstag, 15. September, unter 04242-38 680 möglich.