Mit der WAC-Leistung will der GAK ins Cup-Achtelfinale aufsteigen
Die Rotjacken sind heute (16 Uhr) in der 2. Cup-Runde beim Regionalliga-Klub FC Kitzbühel zu Gast. Ein Trio fehlt verletzungsbedingt.
In der vergangenen Saison scheiterte der GAK bereits in der 1. Runde des ÖFB-Cups. Der FC Dornbirn entpuppte sich im Auswärtsspiel als Stolperstein, die Vorarlberger setzten sich mit 1:0 durch und sind spätestens seit damals ein rotes Tuch für die Grazer, die dort 2022/23 den Aufstieg vergeigten. In den vorangegangenen drei Spielzeiten scheiterten die Rotjacken jeweils im Achtelfinale. In der Saison 2024/25 war SW Bregenz (1:2) zu stark. Zweimal (2023/24 und 2022/23) scheiterten die Roten am SK Sturm.
Mittlerweile ist vieles neu im Verein, die erste Runde wurde mit einem 4:0-Sieg gegen Donaufeld souverän genommen. Mit Gerald Scheiblehner hat ein neuer Coach das Sagen. Bei seinem Debüt als GAK-Trainer hat die Mannschaft im Liga-Spiel gegen den WAC eine ansprechende Leistung gezeigt. Trotz numerischer Überlegenheit in 75 Minuten hat es nur für ein torloses Unentschieden gereicht. Heute in Kitzbühel wird es jedenfalls einen Sieger geben. „Wir haben uns gut auf den Gegner vorbereitet und wollen die Chance wahrnehmen, mit einem Sieg ins Achtelfinale zu kommen. Der Cup ist eine große Chance, für Furore zu sorgen in Österreich. Wir wissen um die Schwierigkeit, aufzusteigen – und das gilt für jede einzelne Runde. Aber wenn wir dort anschließen, wo wir gegen den WAC aufgehört haben, haben wir gute Chancen, weiterzukommen“, sagt Scheiblehner.
Sollbauer und Cvetko
Mit Michael Sollbauer und Christopher Cvetko hat der GAK in den vergangenen Tagen den Kader um zwei Österreicher vergrößert. Der an sich erwartete Abgang des australischen Teamspielers Jacob Italiano, der auch das Budget der Grazer entlasten könnte, hat bis dato nicht stattgefunden. Allerdings ist das Transferfenster in einigen Ländern nach wie vor noch offen, ein Wechsel also noch möglich und zumindest noch nicht vom Tisch.
Aktuell verletzt sind Tim Trummer (Muskelverletzung), Anthony Smits (Muskelverletzung) und Souleyman Mandey (Scheiblehner: „Er hat ein Problem mit der Zehe, da geht es um den Schmerz, wir werden ihn diese Woche noch rausnehmen“). „Alle anderen Spieler sind fit“, sagte Scheiblehner. Der Plan ist auch, Spielern Einsatzzeiten zu geben, die sie normal nicht haben. „Wenn es möglich ist, weil verdient haben es sich alle. Aber wir werden das Spiel sicher mit der meiner Meinung nach stärksten Mannschaft angehen.“
Der FC Kitzbühel aus der Regionalliga West hat wenig Cup-Erfahrung. Sofern sich der Klub aus der Gamsstadt für den Bewerb qualifizieren konnte, schieden die Tiroler immer gleich aus: 2024/25 (0:4 gegen Wallern), 2021/22 (0:2 gegen Vorwärts Steyr), 2019/20 (0:7 gegen den FC Wacker), 2018/19 (2:4 n.V. gegen Lafnitz) und auch im Jahr 2017/18 (0:1 gegen den LASK) war schon zum Auftakt wieder Endstation. Heuer allerdings überstanden sie die erste Hürde, feierten zum Auftakt einen 4:1-Sieg über den FC Lustenau. Jetzt wollen die Kitzbüheler mehr, die Sensation gegen den GAK käme da gerade recht.

