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Voitsberg gegen Sturm: Erhöhtes Polizeiaufgebot beim Cup-Schlager

Beim Cup-Duell zwischen dem ASK Voitsberg und dem SK Sturm Graz soll vor ausverkauftem Haus ein friedliches Fußballfest steigen. Für etwaige Zwischenfälle ist die Polizei gerüstet.

Die Fans des ASK Voitsberg werden zahlreich erscheinen
© GEPA pictures
Die Fans des ASK Voitsberg werden zahlreich erscheinen
Jakob Kriegl
Redakteur Regionalredaktion Voitsberg

Wenn der SK Sturm Graz am 5. September auf den ASK Voitsberg trifft, wird der Münzer Bioindustrie Sportpark bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Die Polizei ist auf den Fanansturm vorbereitet und wird mit einem größeren Aufgebot vor Ort sein. Auch die steirische Einsatzeinheit wird im und rund um das Stadion präsent sein. Geleitet wird der Einsatz von Bezirkspolizeikommandant Martin Peinsold, der zugleich stellvertretender Kommandant der steirischen Einsatzeinheit ist.

Auf dem Platz darf es beim Steirer-Derby gerne heiß hergehen. Auf den Rängen sieht Peinsold jedoch kein erhöhtes Risiko für Fan-Ausschreitungen oder Gewalt. „Zwischen den beiden Vereinen herrscht keine Rivalität. Es gibt viele Freundschaften und viele Voitsberger sind Fans von Sturm Graz“, sagt er. Entsprechend setzt die Polizei auf einen niederschwelligen Einsatz, um durch ihre Präsenz Auseinandersetzungen zwischen Fans entgegenzuwirken.

Bezirkspolizeikommandant Martin Peinsold fungiert am Samstag als Einsatzleiter
© KLZ / Jakob Kriegl
Bezirkspolizeikommandant Martin Peinsold fungiert am Samstag als Einsatzleiter

Bereits im Vorfeld stand Peinsold im engen Kontakt mit sogenannten szenekundigen Beamten, die die Fan-Szenen des Zweitligisten ASK Voitsberg und des Europa-League-Starters Sturm Graz bei jedem Match beobachten. „Sollte es dennoch zu Zwischenfällen kommen, ist es unsere Aufgabe, rasch für Ruhe und Ordnung zu sorgen und mögliche Delikte aufzuklären“, sagt Peinsold.

Viele Voitsberger sind Fans von Sturm Graz.

— Martin Peinsold, Bezirkspolizeikommandant

Sicherheitsbereich rund ums Stadion

Die Bezirkshauptmannschaft hat rund um das Stadion einen Sicherheitsbereich verordnet. Aus diesem Bereich können Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes Personen, von denen eine Gefährdung ausgeht, bei Bedarf wegweisen. Wer trotz Betretungsverbots den Sicherheitsbereich betritt, begeht eine Verwaltungsübertretung. Es droht eine Geldstrafe oder, wenn diese nicht bezahlt werden kann, eine Ersatzfreiheitsstrafe. Wer trotz Abmahnung den Bereich nicht verlässt, kann festgenommen werden.

Die Beamten sind auch für verkehrspolizeiliche Aufgaben zuständig. Laut Peinsold könnte es bei der Anreise zum Stadion aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zu Verzögerungen kommen. Bereits um 13 Uhr wird Peinsold ein Briefing mit den zuständigen Einsatzabschnittskommandanten für Verkehr, den Ordnungsdienst und die Einsatzeinheit abhalten. Ab 15.30 Uhr rollt der Ball – dann soll einem friedlichen Fußballfest nichts mehr im Wege stehen.