Nachfolger gefunden: Aus Villacher Fischlokal wird „La Martina“
Für das „Nero di Seppia“ in der Villacher Gaswerkstraße ist ein Nachfolger gefunden. Peter und Martina Petrus übernehmen das Lokal und eröffnen Mitte September neu.

Längere Zeit wurde für das „Nero di Seppia“ in der Gaswerkstraße nach einer Nachfolge gesucht. Nun steht diese fest: Peter Petrus übernimmt ab 1. September gemeinsam mit seiner Frau Martina das Restaurant. Nach Renovierungsarbeiten soll noch im September unter dem neuen Namen „La Martina“ eröffnet werden.
Der Name ist dabei kein Zufall: Das Restaurant ist nach Martina Petrus benannt: „Hinter diesem Namen steckt für uns viel mehr als nur ein Restaurant. Es ist ein persönliches Projekt und der Beginn eines neuen Lebensabschnitts für unsere Familie“, erzählt Petrus im Gespräch mit der Kleinen Zeitung.
Vom Küchenchef zum eigenen Restaurant
Petrus stammt ursprünglich aus der Slowakei und lebt seit rund zehn Jahren in Österreich. In der Gastronomie ist er bereits seit vielen Jahren tätig und sammelte Erfahrungen in Vier- und Fünf-Sterne-Hotels sowie in unterschiedlichen Restaurants. Mehrere Jahre arbeitete er im Restaurant Magnolia, das später unter der Marke Zocklwirt weitergeführt wurde. Dort übernahm Petrus auch als Küchenchef Verantwortung.
Nun folgt der Schritt in die Selbstständigkeit. „Irgendwann kommt der Moment, an dem man nicht mehr nur für andere etwas aufbauen, sondern seinen eigenen Weg gehen möchte“, sagt Petrus. Seine Frau Martina wird ebenfalls im Restaurant arbeiten und die Gäste im Service betreuen.
Fleisch, Fisch und Pasta
Kulinarisch wollen Peter und Martina Petrus auf hochwertige Fleisch- und Fischgerichte sowie Pasta setzen. Auf der Speisekarte werden unter anderem Steaks und Dry-Aged-Spezialitäten zu finden sein: „Mehr verrate ich aber nicht, ein bisschen Überraschung müssen wir unseren Gästen noch lassen.“ Für ihn und seine Familie steht fest: „Wir möchten einen Ort schaffen, an den die Menschen gerne zurückkommen. Nicht nur wegen eines guten Essens, sondern wegen des gesamten Erlebnisses.“