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Metallbauer errichtet Firmenstandort im Wirtschaftspark St. Veit

Stefan Krenn zieht mit seinem Unternehmen „Krennovativ Metall Design“ im nächsten Jahr in den Wirtschaftspark St. Veit. Der Baustart soll noch heuer erfolgen.

Unternehmer Stefan Krenn steht vor einem Bagger und hält einen Plan in der Hand
© KK/Privat
Stefan Krenn mit dem Bauplan auf seiner Bauparzelle im Wirtschaftspark St. Veit
Simone Jäger
Redakteurin Regionalredaktion Lavanttal & Völkermarkt

Es tut sich etwas im Wirtschaftspark St. Veit. Wie bereits bekannt ist, siedelt sich das Familienunternehmen Halvax dort an (die Kleine Zeitung berichtete). Sieben Millionen Euro investiert Gründer Herbert Halvax mit seinen Mitgesellschaftern in einen neuen Firmenstandort direkt neben der Schnellstraße und neben dem bestehenden Firmengebäude von AustroDach.

Doch auch in der zweiten Reihe des Wirtschaftsparks, wo bis jetzt noch keine Gebäude oder Produktionshallen stehen, ist ein 3000 Quadratmeter großes Grundstück mit einem Bauzaun umgeben. Hier entsteht bis 2027 der erste eigene Firmenstandort des St. Veiter Unternehmens „Krennovativ Metall Design“ von Stefan Krenn. „Ich habe mein Unternehmen 2019 gegründet und war bis jetzt an mehreren Standorten im Raum St. Veit eingemietet. Nun habe ich mich dazu entschlossen, selbst zu bauen“, erklärt der Meister für Metalltechnik und Maschinenbau. Mit seinem Handwerksbetrieb deckt er „alles ab, was der Häuslbauer so braucht“ – von Unterkonstruktionen für Photovoltaik-Anlagen über Geländer bis hin zu Überdachungen.

Hier entsteht der neue Firmenstandort von „Krennovativ“
© Simone Jäger
Hier entsteht der neue Firmenstandort von „Krennovativ“

Siebenstelliger Betrag wird investiert

Im Wirtschaftspark sollen nun eine große und eine kleine Produktionshalle, ein Lager und Büroräumlichkeiten mit einer Gesamtfläche von 900 Quadratmetern entstehen. „Die Bodenplatte und die Stahlbaukonstruktion sollen heuer noch fertig werden, die Fertigstellung ist im nächsten Jahr vorgesehen“, so Krenn, für den der Bau eines eigenen Firmenstandorts ein großer Schritt ist: „Ich investiere einen siebenstelligen Betrag.“

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Blick in den Wirtschaftspark
Blick in den Wirtschaftspark © Simone Jäger

Derzeit ist Krenn als Einzelunternehmer tätig und wird von Praktikanten und Leiharbeitern unterstützt. Sobald der neue Standort bezugsfertig ist, möchte er wieder Mitarbeiter aufnehmen: „In erster Linie suche ich natürlich Metallbautechniker.“ Das traditionsreiche Schlosserhandwerk ist laut Krenn immer gefragt: „Es ist einfach sehr vielseitig.“

5,5 Hektar sind noch frei

Der Wirtschaftspark St. Veit hat eine Fläche von insgesamt 14 Hektar. Der Verkauf des ersten Gewerbegrundstücks an das Autohaus Radauer erfolgte laut Johannes Weiß von der Stadt St. Veit im Jahr 2012. 5,5 Hektar Fläche stehen im Wirtschaftspark noch zur Verfügung, 7200 Quadratmeter davon direkt neben der Schnellstraße. Die kleinste mögliche Parzellengröße beträgt 3000 Quadratmeter. Neben den bereits genannten neuen Ansiedlungen befinden sich laut Weiß weitere „in Abwicklung“.